15.11.2019 - 14:08 Uhr
FreihungOberpfalz

Vier Tage lang Gaudi bei Freihunger Kirwa

Sie ist eine der letzten dieser Saison und sie ist eine große Gaudi: die Kirwa in Freihung. Bei spätherbstlichem Wetter wird vier Tage lang zünftig gefeiert.

Die 19 Erwachsenen- und sieben Kinderkirwapaare, aber auch die Musiker vom 's Vilsblech können nach dem Austanzen aufatmen: Ihr Auftritt ist bestens gelungen.

Los ging es am Freitag mit dem Einholen des Kirwabaums, der an der Zeltbar am Harranger gut bewacht wurde. Starke Männer stellten den fast 30 Meter hohen Riesen mit viel Muskelkraft und unter Leitung von Andreas Luber am Samstagnachmittag auf. Die Band SaKrisch gestaltete am Abend Kirwaauftakt musikalisch und sorgte in kürzester Zeit für beste Stimmung. Im Gemeindezentrum war kaum noch ein Sitz- oder Stehplatz zu erhaschen.

Der nächste Tag begann traditionsgemäß mit einem evangelischen und einem katholischen Gottesdienst, an denen die Paare teilnahmen. Anschließend wurde gemeinsam Mittag gegessen, bevor es für die Kirwaleute sportlich wurde. Zur Unterstützung des FC Freihung nahmen die Burschen und Moidln, fesch gekleidet in Dirndln und Lederhosen, am Spielfeldrand Aufstellung und motivierten den örtlichen Fußballverein zum Sieg.

Dementsprechend gut gelaunt ging es dann zum Baumaustanzen. Zahlreiche Besucher ließen sich das Spektakel nicht entgehen und säumten bei schönstem Spätherbstwetter den Harranger. Viel Beifall gab es für die jungen und auch ganz jungen Paaren, die sich lachend und juchzend vor der Menschenmenge drehten. Stolze Eltern und Großeltern zückten die Handys und filmten die Auftritte.

Wie bereits seit einigen Jahren tanzten wieder die Kinder den Baum aus. Zum Kinderoberkirwapaar wurden Anna Pamler und Tim Baier gekürt. Das Vilsblech begleitete Siebenschritt, Sternpolka und Walzer musikalisch, die Paare hatten die Tänze unter der Leitung von Alexandra Kummer einstudiert. Die Burschen, einheitlich im Kirwahemdn, präsentierten den Zuschauern auch den Fensterladen-Plattler. Als die Musik verstummte, hielten Anna-Lena Hörl und Maurice Schell den richtigen Strauß in Händen. Somit war das Oberkirwapaar ermittelt, und nach vielen Bussis und Umarmungen konnte der Ehrenwalzer folgen. Nachdem die Süßigkeiten ausgeworfen wurden, zogen die 19 Erwachsenen- und sieben Kinderkirwapaare mit Musik im Gemeindezentrum ein. Bei Kaffee, Kuchen und Brotzeit unterhielten die fünf Musikanten vom Vilsblech die Gäste bis in den Abend hinein mit fröhlichen bayerischen Liedern.

Am Montag wurde dann der Kirwabär durch den Ort getrieben. Das Untier schwärzte alle, die seinen Weg kreuzten. Den Kirwaausklang am Abend gestalteten die Südwind Buam, es ging noch einmal hoch her.

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