(sche) Bürgermeister Alwin Märkl informierte den Gemeinderat über eine Vereinbarung des staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach zum Neu- und Ausbau des Teilstücks. Er erklärte auch, dass die Gemeinde einer Unterhalts- und Verkehrssicherungspflicht unterliegt. Der Weg wird Bestandteil einer Radwegeverbindung entlang der Staatsstraße 2238 und schließt eine Lücke im überörtlichen Radwegenetz zwischen Amberg und Hirschau. Die Kosten für den Ausbau bis zu einer Asphaltbreite von zweieinhalb Metern und der halben Meter breiten Bankette trägt die Straßenbauverwaltung. Die Kosten für die Herstellung der darüber hinausgehenden asphaltierten Breite zur Nutzung als öffentlicher Feld- und Waldweg hat die Gemeinde zu übernehmen. Es wird folgender Kostenverteilungsschlüssel zur Anwendung kommen: 77,8 Prozent der Kosten zahlt die Straßenbauverwaltung, 22,2 Prozent die Gemeinde. Die Kosten für etwaigen Grunderwerb werden entsprechend der anteiligen Fahrbahnbreite geteilt. „Eine Umsetzung wird frühestens ab August 2019 ins Auge gefasst“, sagte Märkl. Bei drei Gegenstimmen von Astrid Knab (ÖDP), Mathias Demel (FW) und Matthias Singer (FW) gab das Gremium der Vereinbarung grünes Licht.
Außerdem beschäftigte sich der Rat mit den Hinterlassenschaften von Hunden: „In jüngerer Vergangenheit häuften sich Anrufe von Bürgern und Hundebesitzern, die eine Hundetoilette fordern“, sagte Märkl. Die Verwaltung suchte bereits nach möglichen Standorten. Das Gremium ist grundsätzlich für diese Hundetoiletten, allerdings gab es Korrekturen bei den Standorten. Dort, wo man sich einig ist, soll zunächst ein Probeversuch unternommen werden. Das Gremium entschied, dass die Verwaltung Angebote für Hundetoiletten einholen soll.
Ein Antrag des CSU-Ortsverbands Aschach fordert die Instandsetzung des Teilabschnitts der Gemeindeverbindungsstraße Aschach-Einmündung Kreisstraße A 30. Darin heißt es, dass sich die Straße in einem sehr schlechten Zustand befinde. Mehrere große Schlaglöcher, Querrillen sowie Längsrillen stellten für Zweiradfahrer ein enormes Gefahrenpotenzial dar. Es hieß, dass in der Vergangenheit das Teilstück nicht saniert wurde, weil beim Ausbau der AS 30 die Verkehrsführung hätte geändert werden können. Nach Auskunft des Tiefbauamts sei die Maßnahme bisher an den Grunderwerbsverhandlungen gescheitert und da die Baukosten erst für die Jahre 2021/2022 angesetzt seien, beschloss der Gemeinderat, die Sanierung des Teilstücks möglichst kostengünstig umzusetzen.
Im Zuge der Verlegung der Schulbushaltestelle in Freudenberg wurde als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme das Geschwindigkeitsmessgerät einige Meter vor der Haltestelle platziert. Die CSU-Fraktion beantragte, eine zweites Gerät anzuschaffen, damit die Anlage regelmäßig dort bleiben kann. Nach einer kurzen Diskussion waren sich die Gemeinderäte einig, dass sich die Verwaltung Angebote geben lassen soll.
Freudenberg
08.07.2018 - 13:54 Uhr
550 Meter fehlen noch
von Alfred Schorner
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![Ein 550 Meter langes Teilstück soll den Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Amberg und Hirschau bringen. Die Kosten werden anteilig zwischen der Straßenbauverwaltung und der Gemeinde verteilt. Schorner, Alfred [SCHE] (a.schorner@t-online.de)](https://www.onetz.de/f/ic/Detailed/articlemedia/2018/07/08/6b01d0e7-fd5f-46ec-bee9-53f11cd9b2e5_0.jpg)












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