Folglich trudeln in der Gemeindeverwaltung immer mehr Bauanträge und -voranfragen ein. Doch vor deren Genehmigung wollte Bürgermeister Alwin Märkl vom Gemeinderat eine Grundsatzentscheidung über die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der Anfragen zur Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans Aschach-Ost.
So wünschen zwei Bauwerber die Änderung der Firstrichtungen. Für die Entscheidungsfindung hilfreich war die rechtliche Darstellung von Geschäftsstellenleiter Christian Kätzlmeier. In beiden Fällen waren die Räte der Ansicht, dass eine Änderung der Firstrichtung die grundlegenden Festsetzungen des Bebauungsplans für das gesamte Plangebiet Aschach-Ost berührt. Bei einer Gegenstimme durch Johann Gebhard (FW) wurden beide Anträge abgelehnt. Dagegen stimmte der Gemeinderat der Errichtung einer Luft-Wärme-Pumpe außerhalb des Gebäudes zu, wenn eine Einhausung erfolgt. Die Errichtung eines Pult- anstelle eines begrünten Flachdaches auf einer Garage wurde abgelehnt. Der Bauantrag für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Geräteraum erhielt grünes Licht, die Nachbarn wurden über einige Änderungen informiert.
Zustimmung fand ein Antrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit zwei Stellplätzen im Baugebiet Lintach-Ost. Die Erschließung ist durch die Zufahrt über ein Privatgrundstück gesichert. Für den geplanten Bau eines Einfamilienhauses in Bühl ist der Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung möglich. Für die Abwasserbeseitigung muss eine Kläranlage errichtet werden. Keine Einwände gab es beim Bauantrag des SC Monte Kaolino, der ein Funktionsgebäude aus Holz sowie eine mobile Toilettenanlage an der Gemeindeverbindungsstraße Hainstetten - Weiher errichten will. Ein Anschluss an die öffentliche Wasserver- und -entsorgung ist dabei nicht notwendig.
Landschaftsarchitekt Siegfried Lösch informierte den Gemeinderat über die eingegangenen Anregungen und Bedenken öffentlicher Träger zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Naturhof Hainstetten. Laut Gemeinderat wurde eine Änderung des Abwasserkonzeptes für den Bereich Hainstetten beim Landratsamt beantragt und muss die Abwasserbeseitigung durch eine Kläranlage erfolgen.
Bürgermeister Alwin Märkl gab bekannt, dass das Johannisbergfest am Sonntag 23, und Montag, 24. Juni, stattfindet. Ein Gespräch mit den Standbetreibern und Gastwirten habe bereits stattgefunden. Auf die Anfrage von Mathias Demel (FW) hinsichtlich verkehrsberuhigender Maßnahmen nach Beendigung der Bauarbeiten in Immenstetten versicherte der Bürgermeister, bei einem der wöchentlichen Jour-Fix-Termine vor Ort mit der Bevölkerung das Thema aufzugreifen.













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