10.02.2020 - 10:37 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Auf Außen- folgt nun die Innensanierung der Grund- und Mittelschule in Wutschdorf

Die bereits 2018 begonnene energetische Außensanierung der Grund- und Mittelschule in Wutschdorf konnte im Spätherbst 2019 abgeschlossen werden. Ab Mitte dieses Jahres steht nun die Innensanierung an.

Nach der Außensanierung beginnt an der Grund- und Mittelschule Wutschdorf heuer die Renovierung des Innern.
von Alfred SchornerProfil

Diese Baumaßnahme wird rund eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen und vom Freistaat Bayern mit einer Summe von 954 000 Euro bezuschusst. Bürgermeister Alwin Märkl informierte den Gemeinderat über eine Besprechung mit dem beauftragten Architekturbüro, dem Elektroplaner und der Schulleitung zur weiteren Vorgehensweise. Die Bauarbeiten sollen in drei Abschnitten erfolgen, die Ausschreibungen bis Ende März vorbereitet sein. Nach der Vergabe der Bauleistungen sollen in den kommenden Sommerferien die Arbeiten beginnen. Kernpunkte der Sanierung sind die Installation einer Lüftungsanlage, die Erneuerung der sanitären Anlagen, der Innentüren und der Decken sowie Malerarbeiten im Innenbereich. Des Weiteren wird der Verkaufsraum des Hausmeisters mit der dazugehörigen Einrichtung gebaut. Ebenso werden Elektronik und des Netzwerk optimiert, um die Schule für die Digitalisierung zukunftsfähig zu machen.

Die Gemeinderäte Mathias Demel (FW) und Gerhard Dotzler (SPD) sprachen sich aus hygienischen Gründen für die Installation einer dezentralen Lüftungsanlage aus. Gemeinderat Johann Gebhard (FW) wollte wissen, warum die Geländer im Treppenhaus erneuert werden müssen. Bürgermeister Märkl verwies hier auf die geltenden Unfallverhütungsvorschriften. Erfreulicherweise hat laut Märkl das zuständige Entscheidungsgremium eine Bezuschussung der Ertüchtigung des Spielplatzes Wutschdorf und der Beschilderung der Langlaufloipen aus dem Förderprogramm AOVE-Regionalbudget in Aussicht gestellt. Die Erstellung einer Imagebroschüre werde nicht unterstützt. Die Projekte seien bis September 2020 fertigzustellen.

Der Bürgermeister teilte dem Gremium mit, dass die Prüfung des Zuwendungsantrags im Rahmen des Breitförderprogramms Höfebonus bei den vorgesehenen beiden Netzbetreibern eine Wirtschaftlichkeitslücke von 1 172 145 Euro ergeben habe. Anhand des vom Bayerischen Finanzministerium für die Gemeinde festgelegten Fördersatzes von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten ergebe sich eine Förderung in Höhe von 937 716 Euro. Folglich betrage der Eigenanteil der Gemeinde 234 429 Euro.

Bei der überörtlichen Rechnungsprüfung stellte das Landratsamt fest, dass bei den Jahresrechnungen 2014 und 2015 zwar der Feststellungsbeschluss gefasst worden war, der Beschluss zur Entlastung der Verwaltung und des Bürgermeisters jedoch nicht. Nach Einsichtnahme in beide Jahresrechnungen holte das Gremium dieses Versäumnis nach. Die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2018 nahmen die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses unter Vorsitz des Zweiten Bürgermeisters Franz Weiß vor. Die im Haushaltsjahr 2018 angefallenen über- und außerplanmäßigen Haushaltsüberschreitungen wurden nachträglich genehmigt. Die Jahresrechnung 2018 schließt somit im Verwaltungshaushalt mit 7 905 707 Euro und im Vermögenshaushalt mit 4 212 447 Euro. Der Stand der Schulden am Ende des Haushaltsjahres betrug 5 174 000 Euro. Der Gemeinderat erteilte die Entlastung.

Den Anträgen auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Etsdorf, auf einen Treppenhausanbau und Sanierung des Dachstuhles in Wutschdorf sowie einer Voranfrage auf Neubau einer Bergehalle in Immenstetten erteilt das Gremium seine Zustimmung. Bezüglich eines Bauantrags auf Erweiterung einer befestigten Freifläche und eines Ziegenstalls sowie auf Umbau der Lagerhalle zum Hofladen wurde darauf verwiesen, dass es sich hier um ein Bauvorhaben im Außenbereich handelt. Ein Anschluss an die öffentliche Entwässerungseinrichtung könne nicht sichergestellt werden. Gemeinderat Peter Göbl (CSU) erkundigte sich, ob beim Baugebiet Lintach-West am Verkehrszeichen „Sackgasse“ noch das Zusatzschild „Keine Wendemöglichkeit“ angebracht werden könnte. Bürgermeister Märkl beauftragte die Verwaltung, dies zu tun.

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