(sche) Demnach gingen nach einer Aufklärungsveranstaltung insgesamt 19 Anmeldungen für diesen Zeitraum ein, zwölf sind für die Bewilligung einer staatlichen Förderung nötig. Für die offene Ganztagsschule bis 16 Uhr liegen ebenfalls Anfragen vor. Aufgrund der Vorgaben der Regierung der Oberpfalz ergeben sich daraus effektiv 4,75 anzurechnende Schüler. Realisiert werden kann diese Einrichtung allerdings erst ab 14 Kindern. Sollte eine staatliche Förderung für die Kurzgruppe möglich sein, erhält die Gemeinde 5000 Euro, muss aber als Sachaufwandsträger für den Betrieb ebenso 5000 Euro beisteuern. Das Gremium stimmte der Einrichtung eines Betreuungsangebotes der offenen Ganztagsschule bis 14 Uhr zu.
Trotz erheblicher Anstrengungen ist es der Verwaltung nicht möglich, die Beitrags- und Gebührensatzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung wie geplant bis zum 30. Juni zur Beschlussfassung vorzulegen. Anders bei der öffentlichen Entwässerung, bei der der Termin gewahrt werden kann. Der Gemeinderat beschloss daher, die Frist bis zum 31. Dezember zu verlängern.
Aufgrund der geltenden Zuschussrichtlinien stellte das Gremium der katholische Kirchenstiftung Wutschdorf für die Renovierung des Pfarrhofs einen Zuschuss in Höhe von fünf Prozent in Aussicht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf geschätzte 820000 Euro. Die Zuschusshöhe machte man von den tatsächlich nachgewiesenen Kosten und den Zuwendungen der Bischöflichen Finanzkammer und der Bayerischen Landesstiftung abhängig.
Den Antrag des SC Monte Kaolino Hirschau auf Geld für die Erweiterung des Langlaufzentrums Rotbühl beschieden die Räte ebenfalls positiv. Die Gemeinde beteiligt sich wie die Kommunen Hirschau und Schnaittenbach mit 2500 Euro. Des Weiteren wurde angedacht, eine Marketingkampagne mit Leader-Fördermitteln anzustreben. Der Bürgermeister sicherte Rudolf Preitschaft (SPD) zu, auch im Hinblick auf Fördermöglichkeiten die Ausweisung weiterer Wanderwege im Gemeindebereich auf die Tagesordnung in einer der nächsten Sitzung zu setzen.
Zu den Ausführungen der Fachstellen bezüglich der Verlegung der Schulbushaltestellen (wir berichteten) entwickelte sich eine längere Diskussion. Während die Mehrheit der Räte der neuen Regelung zustimmen (14 zu 2), erkannte Rudolf Preitschaft für die an der neuen Haltestelle wartenden Kinder aufgrund des zu geringen Abstands zur Staatsstraße eine Gefahr. Trotzdem muss auch eine Regelung für die Parksituation am Kirchplatz gefunden werden. Matthias Demel (FW) stimmte zu, denn auch die Bildung einer Rettungszufahrt für die Schule und den Kindergarten sollte beachtet werden. Allerdings forderte er eine Beschränkung auf 30 Stundenkilometer sowie ein Hinweisschild für die Schulbushaltestelle. Im Zuge der Flurbereinigung Schwand erfolgten einige Veränderungen am bestehenden oder neuen öffentlichen Feld- und Waldwegen. Die Mitglieder des Gemeinderates waren mit der Widmung einverstanden.
In Ermangelung einer Bauausschusssitzung stimmte der Gemeinderat Anträgen für den Anbau eines Nebengebäudes in Aschach und den Neubau einer landwirtschaftlichen Lagerhalle in Etsdorf zu.
Freudenberg
13.06.2018 - 11:05 Uhr
Betreuungsangebot an der Grundschule Freudenberg
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