Freudenberg
26.08.2026 - 11:02 Uhr

Die Brandwunde am Johannisberg von Thann aus gesehen

Fast vier Wochen ist es her, seitdem der Wald auf der Südseite des Johannisberges gebrannt hat. Der Berg hat eine große Brandwunde. Von Lintach, Thann und Geiselhof ist sie gut zu sehen,

Blick von Thann Richtung Nordosten zum Johannisberg. Auf der Brandfläche sind die Bäume abgestorben. Bild: gri
Blick von Thann Richtung Nordosten zum Johannisberg. Auf der Brandfläche sind die Bäume abgestorben.

Wer von Amberg Richtung Freudenberg unterwegs ist, kann schon von Weitem die Fläche auf dem Johannisberg erkennen, auf der es am 31. Juli 2026 und die folgenden Tage gebrannt hat. Fast neun Hektar ist das vom Feuer betroffene Areal am Südwesthang des Berges groß. Seit etwa zwei Wochen umgibt ein rund zehn Meter breiter Schutzstreifen die Fläche, auf dem sämtliches organisches Material entfernt wurde. Der Streifen zieht sich vom Heimatkino aus nach Süden und biegt dann Richtung Hammermühle ab, bevor er wieder nach oben führt. Am höchsten Punkt reicht der Schutzstreifen bis direkt an den spätbronzezeitlichen Ringwall heran. Das Betreten der Brandfläche ist immer noch verboten, weil verkohlte Bäume umzustürzen drohen. Aus diesem Grund hat die Pfarrei Wutschdorf den für Sonntag, 30. August, geplanten Gottesdienst in der Johannisbergkirche in die Pfarrkirche St. Martin in Wutschdorf verlegt. Beginn der Messe ist um 10 Uhr.

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