Weil der langjährige stellvertretende Obmann der Feldgeschworenen, Egid Simon aus Aschach, verstorben ist, war die Wahl eines neuen Feldgeschworenen für die Gemarkung Aschach erforderlich geworden. Die Versammlung der Feldgeschworenen, die sogenannten „Siebener“, wählten unter Leitung von Feldgeschworenen-Obmann Johann Kaa aus Oberpennading Christian Schwab aus Immenstetten einstimmig zum neuen Feldgeschworenen. Bürgermeister Alwin Märkl bedankte sich bei Christian Schwab für die Übernahme dieses kommunalen Ehrenamtes und nahm dem neuen „Siebener“ den Amtseid ab. Schwab besitzt als geborener Immenstettener und Landwirt alle Voraussetzungen und beste Ortskenntnisse.
Nachdem Johann Kaa aus Oberpennading im Vorfeld seinen Rücktritt als Obmann erklärt hatte, musste auch diese Position neu besetzt werden. Als sein Nachfolger wurde Reinhold Schanderl aus Hiltersdorf einstimmig zum Obmann gewählt. Johann Kaa erklärte sich bereit, das Amt des Stellvertreters zu übernehmen.
Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten kommunalen Ehrenämter. Auf Lebenszeit gewählt und vereidigt, versuchen sie seit alters her, die Grenzsteine durch Unterlegen geheimer Zeichen gegen willkürliche Versetzung durch Unbefugte zu schützen. Diese sogenannten Siebener-Zeichen sind meist besonders geformte und vielfach beschriftete Zeichen aus Ton, Glas, Porzellan oder Metall. Auch heute noch wirken die "Siebener" regelmäßig bei der Abmarkung mit, indem sie die staatlichen Behörden bei Grundstücksvermessungen unterstützen. Darüber hinaus haben Feldgeschworene in einem gesetzlichen festgelegten Rahmen eigene Abmarkungsbefugnisse.













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