10.03.2020 - 10:22 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Elektroplanung und Fernüberwachung für Kläranlage Thema im Gemeinderat Freudenberg

Der Gemeinderat Freudenberg vergibt die Elektroplanung für die Sanierung der Kläranlage Freudenberg. Der auf rund 200 000 Euro veranschlagte Auftrag geht an das Planungsbüro Hofmann, Planung und Entwicklung (HPE) aus Johanniskirchen.

So wie hier der Schaltkasten beim Regenüberlaufbecken in Hiltersdorf sind beinahe bei allen Liegenschaften der Kläranlage Freudenberg die elekrotechnischen Anlagen veraltet und müssen erneuert werden.
von Alfred SchornerProfil

Im Vorfeld der Generalsanierung waren auch die Liegenschaften der Kläranlage hinsichtlich ihres technischen Zustandes untersucht worden. Das Ergebnis der Überprüfung aller Pumpwerke, Regenüberlaufbecken und Regenüberläufe sowie der Teichkläranlage Etsdorf stellte Franz Hofmann bei der Gemeinderatssitzung in einer Präsentation vor. Die Maßnahme erschien sinnvoll, da die gesamten Anlagen in das Leitsystem der Kläranlage integriert werden sollen, um so technisch für die nächsten 20 Jahre gerüstet zu sein. Außerdem liegen Wasserrechtsbescheide für einzelne Bereiche vor, die eine Nachrüstung erfordern. Denn hierfür muss die Gemeinde künftig Nachweise erbringen. Außerdem sind die älteren Schaltanlagen teilweise sicherheitstechnisch nicht mehr zugelassen.

Laut der Kostenschätzung würden für alle Maßnahmen einschließlich der Einbindung in das Leitsystem samt Planungs- und Lizenzkosten etwa 200.000 Euro anfallen. Diese Investitionen sind in der Sanierungsplanung für die Kläranlage nicht enthalten. Das Gremium war sich einig, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen sinnvoll und unumgänglich sind.

Zweiter Bürgermeister Franz Weiß, der in Vertretung des krankheitsbedingt verhinderten Bürgermeisters Alwin Märkl die Sitzung leitete, informierte über einen Pumpentausch beim Brunnen II in Lintach und einen neuen Anschluss an die Brunnenleitung zum Brunnenhaus Lintach, da die Fördermenge zurückgegangen sei. In Abstimmung mit den Fachbehörden habe man kurzfristig entschieden, zum Ausgleich die Förderung aus dem Brunnen II zu erhöhen, bis der Anschluss an die Stadtwerke mit der Leitung zwischen Engelsdorf-Wasserwerk und Lintach vollzogen sei.

Der Gemeinderat hatte keine Einwände gegen die Aufstellung des Bebauungsplans der Stadt Hirschau „An der Schulstraße“, da die Planungshoheit der Gemeinde nicht berührt sei. Der Errichtung eines Geräteschuppens anstelle eines anderen Gebäudes in Hiltersdorf stimmten die Räte zu. Eine Stellungnahme des Bezirksfischereiverbands ist einzuholen. Der Neubau eines Wohnhauses in Freudenberg wurde durchgewunken. Gemeinderat Andreas Koch (SPD) erkundigte sich nach der Vorgehensweise beim geplanten Baugebiet Freudenberg-West. Die Verwaltung wies darauf hin, dass die Grundstücksgeschäfte und Verhandlungen hinsichtlich des Rückbehalts von Grundstücken noch nicht stattgefunden hätten. Gemeinderat Peter Göbl (CSU) bedankt sich bei der Verwaltung für die von ihm geforderte rasche Anbringung des Verkehrszeichen "Keine Wendemöglichkeit" in der St.-Walburga-Straße in Lintach.

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