09.10.2020 - 09:09 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Feierstunde zum 75. Geburtstag von Freudenbergs Altbürgermeister Norbert Probst

Altbürgermeister Norbert Probst feierte 75. Geburtstag. Sein Nachfolger im Amt, Bürgermeister Alwin Märkl hatte aus diesem Anlass den Freudenberger Gemeinderat zu einer Feierstunde eingeladen.

Feierstunde für ein prominentes Geburtstagskind (von links): Dritter Bürgermeister Christian Drexler, Altbürgermeister und Ehrenbürger Norbert Probst, Zweiter Bürgermeister Franz Weiß und Bürgermeister Alwin Märkl.
von Alfred SchornerProfil

In seiner Laudatio beschränkte sich Märkl nicht nur auf das 24-jährige Wirken des Ehrenbürgers Freudenbergs. Probst habe die flächenmäßig größte Gemeinde im Landkreis ab 1990 Freudenberg mit Geschick, Feingefühl, großer Erfahrung und dem Gespür für das Wichtige und Richtige 24 Jahre lang geführt. Trotz knapper Haushaltsmittel seien in dieser Zeit viele Millionen investiert worden. Märkl erinnerte an zahlreiche Baumaßnahmen, darunter sieben Feuerwehrhäuser, Schulerweiterungen und -sanierungen, Kindergärten, Dorfplatz- und Ortsausbau, Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung. Auf gesellschaftlichen Gebiet habe Probst enge Kontakte zur Bundeswehr sowie Beziehungen zur Partnergemeinde Dürrröhrsdorf-Dittersbach in Sachsen aufgebaut und die Gemeindepartnerschaft mit dem niederösterreichischen Etsdorf-Haitzendorf besiegelt. Gemeinsam mit Hirschau und Schnaittenbach sei 1995 eine regionale Agenda 21 auf den Weg gebracht worden. "Ein Meilenstein im schöpferischen Wirken von Norbert Probst war die Verwirklichung des neuen Gemeindezentrums Hammermühle als Sitz der Verwaltung", sagte der Bürgermeister. Zu jeder Zeit sei Probst für die Bürger ansprechbar gewesen und habe versucht, nach bestem Wissen und Gewissen deren Wünsche und Anliegen ernst zu nehmen und zu helfen, so Märkl. Der Altbürgermeister zeigte sich erfreut über die vielen Geburtstagswünsche aus „seiner Gemeinde“. Dies zeige, dass Freudenberg ihn, obwohl er nicht mehr hier wohne, nicht vergessen habe.

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