25.05.2020 - 11:09 Uhr
FreudenbergOberpfalz

In Freudenberg wegen Einschränkungen durch Corona vieles im Unklaren

Die Corona-Pandemie bringt auch in Freudenberg so einiges durcheinander. So steht momentan noch kein Termin für die Öffnung des Freibads fest, wie Bürgermeister Alwin Märkl dem Gemeinderat mitteilt.

Noch ist völlig unklar, wann im Freudenberger Freibad die Saison starten kann.
von Alfred SchornerProfil

Laut Märkl will die Gemeinde die Anlage öffnen, vorher müssten jedoch die Vorgaben abgeklärt werden. Derzeit erarbeite man ein Konzept für einen eingeschränkten Betrieb und fasse eine Abstimmung mit weiteren Bädergemeinden ins Auge. "Das Freibad ist vorbereitet und die Becken mit Wasser befüllt", machte der Bürgermeister Hoffnung.

Märkl bedauerte, dass das Johannisbergfest in diesem Jahr abgesagt werden müsse. Hinsichtlich der Nutzung der gemeindlichen Einrichtungen für die Sportvereine lägen Vorgaben des Bayerischen Fußballverbands vor. Demnach könne unter Einhaltung dieser Vorgaben und der Aufstellung eines Hygienekonzepts der Trainingsbetrieb im Freien wieder aufgenommen werden. Die Nutzung der Schulturnhalle ist nach Angaben des Bürgermeisters weiterhin nicht möglich. Wegen der anstehenden Umorganisationen und Umstellungen im Schulbetrieb könne kurzfristig kein Kindergartentransport zur Verfügung gestellt werden. Man habe die Leitungen der Kindergärten St. Martin in Wutschdorf und St. Walburga in Lintach informiert, dass in der Woche vor Pfingsten die Kinder nicht befördert würden.

Wie sich Covid-19 auf das Ferienprogramm 2020 auswirkt, konnte Jugendbeauftragter Christian Drexler (CSU) nicht beantworten. Trotzdem wolle er die alljährlich gut besuchten Veranstaltungen nicht schon im Vorfeld absagen. Er hoffn, dass die Angebote im optimalen Falle wie gewohnt oder zumindest in einer an die Situation angepassten Weise stattfinden können. Daher habe er einen Aufruf an die Vereine und Organisationen gestartet, sich an der Ausrichtung von Veranstaltungen in den Sommerferien zu beteiligen. Angepasst an die Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE), die schwerpunktmäßig Freiluft-Veranstaltungen plane, sollten die Jugendleiter und -betreuer bei ihren Angeboten die notwendigen Sicherheitsanforderungen mit einplanen.

Einer Voranfrage auf Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage in Schleißdorf stimmte der Gemeinderat grundsätzlich zu. Der Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung und den Schmutzwasserkanal sei hier möglich. Beim Anschluss an die Oberflächenentwässerung der öffentlichen Abwasserentsorgung handelt es sich um einen überlangen Hausanschluss, den der Antragsteller voll zu zahlen hat. Alternativ kann nur ein Schmutzwasseranschluss erstellt werden, während die Oberflächenentwässerung durch Versickern auf dem eigenen Grundstück erfolgen müsse. Keine Einwände hatten die Räte gegen den Bauantrag auf Errichtung einer landwirtschaftlichen Maschinen- und Lagerhalle. Es handle sich dabei um ein privilegiertes landwirtschaftliches Vorhaben.

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