06.03.2020 - 18:05 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Freudenbergs Wehren arbeiten gut zusammen

Die Einsatzstatistik der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf zeigt, dass im vergangenen Jahr 201 Einsätze geleistet wurden, von denen 94-mal die integrierte First-Responder-Einheit ausrückte.

Beförderungstag in Freudenberg (von links) Landrat Richard Reisinger, Michaela Mutzbauer, Armin Daubenmerkl, Max Märkl, Andreas Bauer, Sofia Dotzler, Peter Meßmann, Anna Riß, Franz Weiß, Hubert Blödt.
von Alfred SchornerProfil
Katastropheneinsatz in Berchtesgaden, auch hier waren Einsatzkräfte aus der Gemeinde Freudenberg vor Ort.

Bei der Dienstversammlung berichtete Kommandant Armin Daubenmerkl von geleisteten 4657 ehrenamtlichen Einsatz- und Übungsstunden. Markant waren der Schneekatastropheneinsatz in Berchtesgaden und der Bombenfund in Kümmersbruck. 2019 gab es wieder einen Anstieg an Verkehrsunfällen, leider auch mit Todesfolge bei Unterpennading. Hier zeigte es sich, dass eine psychosoziale Nachsorge für die Ersthelfer bereits an Ort und Stelle unabdingbar sei.

Unwettereinsätze im August sind allen Beteiligten noch in Erinnerung. Bei einem Kellerbrand in Geiselhof zeigte sich einmal mehr, wie gut die Zusammenarbeit der gemeindlichen Feuerwehren funktioniert. Die Feuerwehr Lintach arbeitete im Einsatzaufbau bereits auf den Atemschutzeinsatz hin, wo ohne Zeitverlust die eintreffenden Atemschutzträger in den Innenangriff übergehen konnten.

Kräftezehrendes Arbeiten erforderte bei heißen Temperaturen der Bahndammbrand bei Hiltersdorf. Personell könne Daubenmerkl als Wehrführer auf 59 aktive Feuerwehrdienstleistende dank der fruchtenden Arbeit der Jugendwarte zurückgreifen. Sein Dank ging auch an die gemeindlichen Mitarbeiter. Erfreulich sei, dass nun mit der Ausbildung "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz" alle Gemeindeteilfeuerwehren befähigt seien, die Stützpunktwehr zu unterstützen.

Jugendwart Alexander Zeitler berichtete aus der Arbeit der 18 Mitglieder zählenden Jugendgruppe. 2. Kommandant Peter Meßmann verfügt über 25 ausgebildete Atemschutzträger, sechs davon aus Lintach. Das Team der First Responder mit Teamleiter Tobias Hirn ist aktiv in den Übungsplan eingebunden. Es sei zwar ein leichter Rückgang auf 94 Einsätze zu verzeichnen, trotzdem verdienten die ehrenamtlichen Ersthelfer hohe Anerkennung. Neu integriert bei Freudenberger Feuerwehr ist eine Kinderfeuerwehr. 19 Buben und 8 Mädchen werden von vier Betreuerinnen spielerisch an die Wehr herangeführt.

Von Landrat Richard Reisinger und 2. Bürgermeister Franz Weiß gab es Anerkennung. Kreisbrandinspektor Hubert Blödt berichtete von rund 18oo Einsätzen im Landkreis. Nur wenige Tage zuvor waren bei orkanartigen Windböen 51 Feuerwehren zu 75 Einsätzen gerufen worden.

Abschließend beförderten Kommandant Armin Daubenmerkl unterstützt durch Landrat Richard Reisinger und den Kreisbrandinspektor einige Feuerwehrdienstleistende zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann.

Info:

Ausbildung

Teilnehmer an überörtliche Ausbildung: Jugendwart: Florian Zimmermann, Christoph Walter; Brandhaus: Fabian Lenk, Florian Zimmermann; Maschinist: Thomas Bischof, Florian Zimmermann; Brandschutzbeautragter: Armin Daubenmerkl; Aufbaulehrgang THL: Alexander Zeitler, Benjamin Weiß; Schiedsrichter: Alexander Zeitler. Beförderung zum Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau: Sofia Dotzler, Jenny Lill, Michaela Mutzbauer, Anna Riß, Max Märkl, Andreas Bauer .

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