Die Gemeindeversammlung für die Mitglieder der Ortsverbände Aschach, Etsdorf, Freudenberg, Hiltersdorf und Lintach leitete Daniel Rupprecht als Ortsvorsitzender von Freudenberg. Einziger Bewerber für den Bürgermeisterposten war Alwin Märkl, der rückblickend als die zwei größten Projekte der vergangenen Jahre die Neuordnung der Wasserver- und der Abwasserentsorgung nannte.
Die Kläranlage Etsdorf wurde nach seinen Worten saniert, die bauliche Generalsanierung des Klärwerks in Freudenberg beginnt im kommenden Frühjahr. Bezüglich der Wasserversorgung habe man den Königsweg gefunden, hob Märkl hervor. Der Thematik der Baugebiete habe man sich mit Erfolg gewidmet: "Aschach-Ost wird aktuell bebaut, das Baugebiet Etsdorf ist in der Auslegung, in Lintach-Ost wird eine Teilfläche des Bebauungsplanes umgesetzt, und Freudenberg-West nimmt langsam Gestalt an." Bei einem weiteren Großprojekt, der Schule in Wutschdorf, werde die energetische und Außensanierung abgeschlossen, die Innensanierung beginne im kommenden Jahr, sagte Märkl. Für die Feuerwehren habe die Gemeinde vier Löschfahrzeuge, einen Tragkraftspritzenanhänger und das Einsatzfahrzeug für die First-Responder-Gruppe beschafft.
Für ihn persönlich sei es wichtig, bekräftigte der Bürgermeisterkandidat, dass das im Jahre 2015 angelegte Ökokonto weitergeführt werde. In diesem Zuge seien bereits Weiheranlagen und Wiesen gekauft und der Natur zugeführt worden. Um dieses System weiter zu perfektionieren, habe man mit dem Landesbund für Vogelschutz einen Vertrag abgeschlossen. Die Gruppierung berate, betreue die Anlagen und dokumentiere die Artenvielfalt. Zusammenfassend stellte Märkl fest, "dass die CSU der Motor und Garant für eine gute Entwicklung der Gemeinde und der einzelnen Ortsteile sei.
Mit einem einstimmigen Ergebnis wählten die 56 anwesenden Mitglieder Alwin Märkl erneut zum Bürgermeisterkandidaten. Ebenso geschlossen nahm die Versammlung die vorgeschlagene Liste der Gemeinderatskandidaten an. Darin sind alle Ortsteile vertreten, die Reihung der Listenplätze ergibt sich aus der Bevölkerungsdichte der Gemeindeteile.
Die CSU-Gemeinderatsliste (Reihenfolge der Listenplätze):
1. Alwin Markl, Freudenberg
2. Christian Drexler, Aschach
3. Benno Schißlbauer, Wutschdorf
4. Franz Weiß, Lintach
5. Christian Tröster, Hiltersdorf
6. Edeltraud Fischer-Graf, Unterpenna-ding
7. Barbara Gerl, Freudenberg
8. Peter Göbl, Lintach
9. Siegfried Schäffer, Aschach
10. Josef Zeitler, Ellersdorf
11. Stefan Bayerlein, Lintach
12. Peter Beer, Geiselhof
13. Johannes Greß, Freudenberg
14. Josef Schießlbauer, Etsdorf
15. Markus Simon, Aschach
16. Alexander Freller, Wutschdorf














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