13.11.2019 - 10:46 Uhr
FreudenbergOberpfalz

In Gemeinde Freudenberg tut sich was beim Breitband

Im Zuge eines Sonderförderprogramms Digitalfunk werden im Freistaat Bayern die Feuerwehren auf digitale Alarmierung umgestellt. Auch bei den Wehren im Bereich Freudenberg werden die Tetra-Pager bald angepasst.

von Alfred SchornerProfil

Die Beschaffung der Funkempfänger wird mit 80 Prozent gefördert, wurde der Gemeinderat in seiner Sitzung informiert. Bei den gemeindlichen Wehren sind derzeit 54 Pager im Einsatz gegenüber 45 im Jahr 2016. Die erhöhte Anzahl ist auf die nachträgliche Beschaffung für die First Responder Einheit zurückzuführen. Die Kosten belaufen sich pro Pager auf 700 Euro. 45 Pager werden gefördert, die verbleibenden neun sind muss die Gemeinde komplett finanzieren. Insgesamt ergibt sich für die Kommune damit eine Investition in Höhe von 12 600 Euro, der Gemeinderat stimmte dem zu. Bürgermeister Alwin Märkl wies darauf hin, dass 2021 die vorhandenen Sirenenanlagen ebenfalls auf digitale Alarmierung umgerüstet werden sollen. Das dazu nötige Sirenensteuergerät kostet zwischen 1200 und 2000 Euro. Der Fördersatz hierfür beträgt pauschal 750 Euro.

Seit Beginn dieses Jahres gibt es in Bayern ein Mobilfunkförderprogramm, an dem die Gemeinde grundsätzliches Interesse zeigte. In der Zwischenzeit wurden zwei Suchkreise gebildet, nahe der Ortschaft Witzlricht und zwischen Lintach und Schwand. Um von den Netzbetreibern weitergehende Auskünfte zu bekommen, ist eine Vorabklärung möglicher Standorte notwendig. Die Bitte auf eine entsprechende Prüfung ging an das Landratsamt. Darüber hinaus wird es notwendig sein, mit den Eigentümern der Flächen in den Suchkreisen Grundstücksverhandlungen zu führen.

Im Bezug auf das aktuelle Breitbandförderprogramm des Freistaats Bayern (Höfeprogramm) ist der Erlass eines Zuwendungsbescheids in Aussicht gestellt worden. Nach dessen Erhalt will die Gemeinde einen Kooperationsvertrag mit der Telekom und Jobst DSL abschließen. Märkl informierte das Gremium, dass der Förderbescheid der Regierung der Oberpfalz für einen Glasfaseranschluss der Grund- und Mittelschule in Freudenberg in Höhe von 50 636 Euro eingegangen sei. Der Auftrag ist mittlerweile an die Deutsche Telekom zum Angebotspreis von 56 262 Euro gegangen. Die Gemeinde hat demnach Kosten in Höhe von 5626 Euro aus Eigenmitteln zu leisten.

Das Gremium erfuhr, dass derzeit Verkehrszeichen und Verkehrsleitpfosten in größerem Stil ausgetauscht werden. Straßenleitpfosten aus Holz werden durch Plastikpfosten ersetzt.

Gerhard Dotzler (SPD) fragte nach Neuigkeiten im Dorferneuerungsverfahren Aschach, Josef Schäffer (CSU) wollte den Stand bei der Dorferneuerung Greßmühle und Peter Göbl (CSU) den hinsichtlich des geplanten Baugebiets in Lintach wissen. Laut Bürgermeister Märkl sind die derzeit laufenden Dorferneuerungsverfahren in Pursruck und Greßmühle vorrangig. Bei der Greßmühle sei die notwendige Artenschutzprüfung noch nicht abgeschlossen, in Lintach ein Bauleitverfahren notwendig ist. Märkl wies auf die Bürgerversammlung für die Gesamtgemeinde Freudenberg hin, die am Montag, 2. Dezember, um 19 Uhr im Gasthaus Steinköppl in Etsdorf stattfindet.

Info:

Gemeinderat schüttet Füllhorn aus

Alljährlich vergibt die Gemeinde Freudenberg freiwillige Leistungen an Vereine und Organisationen sowie Investitionszuschüsse für Kirchen:

1. Förderung der Denkmalspflege: Pfarrkirche St. Martin-Wutschdorf 2000 Euro, Pfarrkirche St.Walburga Lintach 3000 Euro, ehemaliger Pfarrhof Paulsdorf 3000 Euro, Filialkirche St. Ägidius Aschach 2000 Euro

2. Pfarrbücherei Wutschdorf 150 Euro

3. Wasserwacht Freudenberg 160 Euro

4. Sportförderung 8000 Euro

5. Förderung der Musikpflege 2400 Euro

6. Heimat- und Kulturverein 250 Euro

7. Obst- und Gartenbauvereine 1000 Euro

8. Kameradschaftspflege Feuerwehren 1200 Euro

9. Reinigungszuschuss für Feuerwehrhäuser 525 Euro

10. sonstige Investitionszuschüsse für Vereine 9448 Euro

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