07.10.2019 - 10:56 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Gemeinderat Freudenberg für Sanierung des Kreftenwegs in Aschach

Immer wieder werden die Straßen im Umfeld des Kreftenwegs in Aschach bei Starkregen mit Schotter regelrecht überschwemmt. Der Freudenberger Gemeinderat will da nicht länger zuschauen und tritt für eine Sanierung ein.

Der Kreftenweg in Aschach bedarf dringend einer Sanierung, da bei Starkregen die Straßen im Umfeld immer wieder mit Schotter überschwemmt werden.
von Alfred SchornerProfil

Bürgermeister Märkl unterrichtete die Räte über einen Ortstermin in Aschach, bei dem die Anlieger ihn auf den schlechten Ausbauzustand des Kreftenwegs hingewiesen hatten. Laut Märkl sind sie bereit, bei einem Ausbau in Eigenregie auch Arbeiten zu übernehmen. Der Weg ist nur geschottert, bei Starkregenereignissen treten sehr oft schwere Ausschwemmungen auf, die teilweise in die Einmündung Ägidienweg bis hin zur Josef-Geiger-Straße reichen. In letzter Zeit hatten Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs sowie beauftragte Fremdfirmen immer wieder mit erheblicher Anstrengung und Kostenaufwand Sanierungsmaßnahmen vornehmen müssen.

Einig war sich das Gremium, dass eine Sanierung des Kreftenwegs anzustreben ist. CSU-Fraktionssprecher Peter Göbl fragte nach, ob es nach dem Wegfall der Straßenausbaubeiträge mittlerweile eine Regelung durch den Freistaat Bayern gibt. Kämmerer Richard Zweck war noch nichts bekannt. Vorgesehen sei eine pauschale Zuweisung für die Kommunen. Die Verwaltung wird beauftragt, Angebote für die Sanierung eines Teilabschnitts einzuholen.

Bei einer interkommunalen Gemeinderatsklausur haben die der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE) angehörenden Städte und Gemeinden eine Erklärung zur Innenentwicklung und zu modellhaften Maßnahmen im Bereich Wohnen erarbeitet. Bürgermeister Alwin Märkl stellte dem Gemeinderat die Handlungsansätze zur Innenentwicklung und zur qualitätsvollen Weiterentwicklung des Siedlungsgebiets vor.

Darin bekennen sich die Gemeinden zu einem schonenden und flächensparenden Umgang mit der Ressource Boden sowie zu einer effizienten Nutzung der vorhandenen Bau- und Infrastrukturen. Auf die verfügbaren, bereits erfolgreichen Ansätze einer aktiven Innenentwicklung, wie etwa Dorferneuerungen und Leerstandskataster, soll aufgebaut werden. Im Gemeinderat Freudenberg war man sich einig, dass die erarbeitete Grundsatzentscheidung weitreichende Auswirkungen für die Zukunft der Kommunen hat. Ohne Gegenstimmen beschloss das Gremium, die Erklärung anzunehmen und als Richtschnur für das zukünftige Handeln zu nehmen.

Im Nachtrag zur vorangegangenen Sitzung informierte der Bürgermeister den Gemeinderat, dass der Dienstleistungsvertrag mit dem Landesschutz für Vogelschutz zum Unterhalt von gemeindlichen Gewässern vorliege. Darin sei eine jährliche Nutzungsgebühr von 2.800 Euro vorgesehen. Einige Maßnahmen sollten noch heuer ausgeführt werden, deren Bezahlung erfolge allerdings erst 2020.

Keine Einwendungen erhob der Ausschuss gegen die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Solarpark Köfering der Gemeinde Kümmersbruck, da die Planungshoheit der Gemeinde Freudenberg nicht berührt wird. Nach Anlieferung des neuen Feuerwehrfahrzeuges LF 20 KatS für die Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf soll das alte Fahrzeug LF 16/25 veräußert werden. Es gibt bereits Kaufinteressenten, die bis Mitte Oktober ein Angebot abgeben sollen. Sollten die Angebote nicht den Erwartungen der Gemeinde entsprechen, könnte das Fahrzeug für Online-Auktionen angemeldet werden.

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