18.03.2019 - 11:29 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Gemeinderat Freudenberg stimmt Sanierung der Etsdorfer Kirche zu

Die katholische Kirchenstiftung Etsdorf plant die Außenrenovierung ihrer Expositur-Kirche St. Barbara. Das auf einer gotischen Anlage errichtete Gotteshaus wurde barockisiert und 1994 erweitert.

Nachdem die Kirche St. Barbara in Etsdorf 1994 saniert und erweitert worden ist, soll sie nun auch außen eine gründliche Renovierung erfahren
von Alfred SchornerProfil

Im Zuge des Genehmigungsverfahrens nach dem Denkmalschutz wurde der Freudenberger Gemeinderat um eine Stellungnahme gebeten. Das Gremium stimmte einer denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis zu, wies aber darauf hin, dass an der Kirche keine Werbeanlagen, sondern im Umfeld nur gemalte Werbeschriften in den Farbtönen der Außenfarbe angebracht werden dürfen. Grelle Farben, blinkende, beleuchtete und bewegliche sowie kastenförmige Werbung wurden abgelehnt. Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahmen betragen 434 000 Euro.

Bei einem Ortstermin mit Besichtigung der Kabeltrasse hatte die Bayernwerk AG informiert, dass ein neues Stromkabel zwischen dem Baugebiet Aschach-Ost im Panzerweg und anschließend in Richtung Lintach bis zur Trafostation an der Aschacher Straße verlegt wird. Die bisherige große Trafostation wird durch ein kleineres Gebäude ersetzt.

Wie Bürgermeister Alwin Märkl dem Gremium mitteilte, wurde der Gemeinde in den Ersten beiden Verfahren zur Breitbandförderung 227 176 Euro bewilligt. Für das derzeit laufende Verfahren namens Höfebonus stünden einschließlich der Restfördermittel weitere 1 592 824 Euro zur Verfügung. Damit würden die vorliegenden Angebote für die Lose 1 und 2 der Telekom und der Firma Jobst mit einem Umfang von 1 172 145 Euro abgedeckt. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, den Förderantrag bei der Regierung der Oberpfalz zu stellen.

Das Langlaufzentrum Rotbühl soll unter interkommunaler Beteiligung von Hirschau, Schnaittenbach und Freudenberg durch Marketingmaßnahmen bekannter, die Streckenbeschilderung verbessert und ein Funktionsgebäude errichtet werden. Der Gemeinderat beschloss, sich an der mit Leader-Mitteln geförderten Maßnahmen mit einem maximalen Zuschuss von 9000 Euro zu beteiligen.

Hinsichtlich der Härtefallförderung für Investitionen in Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung nahm die Verwaltung eine Überrechnung der Investitionen von 1992 bis Januar 2019 vor. Einbezogen wurden die künftigen Ausgaben, für die Wasser-versorgung sind das 4 682 246 Euro, für die Abwasserbeseitigung 6 514 089 Euro. Der Gemeinderat einigte sich darauf, die geplanten Investitionsmaßnahmen und Arbeiten umzusetzen. Aus aktuellen Anlass beschloss das Gremium, eine Förderung nach dem NATO-Truppenstatut zu gewähren, wenn das Kind eine Einrichtung in der Gemeinde besucht. Für den Besuch einer Kindertagesstätte außerhalb des Gemeindegebiets lehnte man eine Förderung abgelehnt.

Bürgermeister Alwin Märkl informierte den Rat über den Bauzeitenplan für die Abwasseranlage Immenstetten mit Erneuerung der Wasserleitung. Frühestens Mitt bis Ende April wird die Ortsstraße gesperrt. Der Neubau der Brücke an der Johannisbergstraße beginnt spätestens am Montag, 6. Mai, und endet bis Donnerstag, 15. August. Ein Treffen mit der Stadt Hirschau und dem staatlichen Bauamt zum Radwegekonzept ergab laut Märkl, dass der Teilabschnitt zwischen Immenstetten und Steiningloh mit einer Breite von drei Metern ausgebaut werden soll. Die Kosten trägt bis zur Asphaltbreite von 2,50 Meter die Straßenbauverwaltung, den restlichen halben Meter übernimmt die Gemeinde. Neueste Rückmeldungen deuten nach Angaben Märkls darauf hin, dass der Ausbau 2019 noch nicht erfolgt, weil die Stadtwerke überlegen, dort die Wasserleitung vorher zu erneuern.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.