31.03.2020 - 11:16 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Krieger- und Soldatenkameradschaft Wutschdorf-Freudenberg ehrt Mitglieder

Im Eiltempo ging die Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Wutschdorf-Freudenberg mit Berichten und Ehrungen über die Bühne.

Vorsitzender Hubert Eckl (rechts) zeichnet langjährige und verdiente Mitglieder der KSK mit Urkunde und der Treuenadel beziehungsweise mit dem Ehrenkreuz am Bande aus (von links): Franz Scharl, Helmut Hirn, Michael Meiler, Alfred Schwarz, Alfred Pröm, Albert Freundorfer und Reinhold Escherl.
von Autor BASProfil

Vorausgegangen war ein Gottesdienst in der Pfarrkirche, in der die Kameradschaft besonders der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder gedachte. Die Veranstaltung fand noch vor Beginn der Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie statt.

Vorsitzender Hubert Eckl berichtete von einem ruhigen Jahr für den Verein. Er erinnerte unter anderem an die Teilnahme der Fahnensektion an der Fronleichnamsprozession und am Erntedankfest. Das Gartenfest, das man im August zusammen mit dem Sportverein auf dem Sportgelände ausgerichtet habe, sei bei der Bevölkerung nicht wie in den Jahren zuvor auf die gewünschte Resonanz gestoßen. Der Gewinn habe nur 650 Euro betragen. Heuer soll ein anderer Termin gesucht werden, sagte der Vorsitzende. Der gemeinsame Kameradschaftsabend samt Tombola mit dem VdK Freudenberg sei dagegen gut besucht gewesen.

Eckl hob in seinem Bericht die Teilnahme der Krieger- und Soldatenkameradschaft als Patenverein an der 100-Jahr-Feier des KRV Kemnath am Buchberg hervor. Das Patenbitten und das Jubiläum selbst seien besondere Höhepunkte gewesen. "Das gute Miteinander der beiden Vereine konnte dabei weiter vertieft werden“, stellte Eckl fest. Der Vorsitzende dankte allen aktiven Mitgliedern für die Unterstützung und besonders den Frauen für das Schmücken des Ehrenmals und das Gießen der Blumen. Lob zollte er auch der Musikkapelle, den Böllerschützen und der Fahnensektion für ihren vorbildlichen Einsatz. Reservistensprecher Helmut Hirn bedauerte das mangelnde Interesse der Reservisten an den Schul- und Wertungsschießen. Erfreulich sei die Sammlung für die Kriegsgräber an Allerheiligen mit einem Erlös von 479 Euro verlaufen.

Geehrt wurden mit einer Urkunde und der Treuenadel der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung Andreas Attenberger für 20-jährige, Norbert Probst für 30-jährige und Alfred Schwarz für 40-jährige Mitgliedschaft. Die Fahnensektion und die Böllerschützen wurden besonders ausgezeichnet. "Man kann sich immer 100-prozentig auf sie verlassen", lobte der Vorsitzende. Das Ehrenkreuz in Bronze erhielten Michael Meiler, Reinhold Escherl und Franz Scharl. Helmut Hirn, Reinhard Piehler und Alfred Pröm wurden mit dem Ehrenkreuz in Silber am Bande ausgezeichnet. Das Ehrenkreuz in Gold wurde in Würdigung seiner besonderen Verdienste Albert Freundorfer verliehen.

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