Freudenberg
25.01.2019 - 15:10 Uhr

Photovoltaik auf dem Gemeindezentrum durchaus Option

Photovoltaik auf dem Dach des Gemeindezentrums - für die Freudenberger CSU durchaus eine Option. Bevor die gebaut werden kann, haben aber erst einmal die Planer das Wort.

Generell spricht wohl nichts dagegen, das Gemeindezentrum in Freudenberg mit einer Photovoltaikanlage auszustatten. Zunächst sollen aber die Kosten dafür ermittelt werden. Bild: Wolfgang Steinbacher
Generell spricht wohl nichts dagegen, das Gemeindezentrum in Freudenberg mit einer Photovoltaikanlage auszustatten. Zunächst sollen aber die Kosten dafür ermittelt werden.

Bereits in der Oktobersitzung des Gemeinderates hatte die CSU-Fraktion den Antrag gestellt, eine Photovoltaikanlage auf dem Gemeindezentrum zu installieren. Wie Bürgermeister Alwin Märkl informierte, erfolgte in der Zwischenzeit eine Grobprüfung der Machbarkeit durch das Institut für Energietechnik der Hochschule Amberg-Weiden. Märkl erläuterte die Betrachtungsweise der Kosten und Wirtschaftlichkeit. Zum Ende einer ausführlichen Diskussion stimmten die Gemeinderäte dem Vorschlag des Bürgermeisters zu, einen Elektroplaner bezüglich der möglichen Kosten zu kontaktieren.

Auf den in der Novembersitzung von der CSU eingereichten Schildervorschlägen für die Sicherheit der Schulkinder an der Bushaltestelle Freudenberg ist das amtliche Gefahrenzeichen abgebildet - das darf so nicht angebracht werden. Die Untere Straßenverkehrsbehörde verweist hier auf die Straßenverkehrsordnung. Demnach dürfe das auf Schulkinder hinweisende Schild mit der Abbildung eines amtlichen Verkehrszeichens nicht verwendet werden.

Nur amtliche Schilder

Für Mathias Demel (FW) eine nicht nachvollziehbare Aussage. Es gebe viele Beispiele, wo solche Zeichen angebracht wären. Barbara Gerl (CSU) führte aus, keines von der Behörde vorgeschlagenen Schilder - etwa "Spielende Kinder mit der Aufschrift Freiwillig 30 km/h" entspreche ihren Vorstellungen. Man solle daher gleich auf die Anbringung verzichten. Am Ende beschloss das Gremium, von der Aufstellung nichtamtlicher Schilder Abstand zu nehmen. Demel (FW) votierte weiterhin für das amtliche Zeichen 136 "Achtung Kinder" am Ortseingang Raigering-Aschach.

Im Zuge der Nachverdichtung des Industriegebietes Nord will die Stadt Amberg auf einer von ihr erworbenen Grundstücksfläche von circa 2600 Quadratmetern in Aschach als Ausgleichsfläche aufforsten. Der Gemeinderat stimmte der Maßnahme zwar grundsätzlich zu. Allerdings mit der Einschränkung, einen Randstreifen von drei bis vier Meter zum Krumbach frei zu halten, um den Gewässerunterhalt des Baches sicherzustellen.

Zum Abschluss des einfachen Dorferneuerungsverfahrens Bühl sind laut Bürgermeister Märkl nur noch die Sanierungsarbeiten bei der Ortskapelle offen. Märkl lobte, dass die Arbeiten mit vorbildlicher Eigenleistung der Bühler Bevölkerung unter Betreuung von Architekt Michael Dittmann über die Bühne gehen. Der Verwendungsnachweis für die Baumaßnahme für die Kanalisation Oberland und Lintacher Mühle wurde beim Wasserwirtschaftsamt eingereicht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro.

Nachdem im vergangenen Jahr die Stelle des interkommunalen Archivpflegers ausgeschrieben war, konnte diese laut Märkl zum 1. Januar mit David Austermann besetzt werden. Bürgermeister Märkl gab weiterhin bekannt, dass bei der durch den SPD-Ortsverein Freudenberg ins Leben gerufenen Spendenaktion für den Kinderspielplatz am Heiligbergsteig 800 Euro bei der Gemeinde eingegangen sind. Ebenso teilte er den Ratsmitgliedern mit, dass nun die Wohnungen im alten Forsthaus fertiggestellt sind. Auf Anfrage von Peter Göbl (CSU) zur derzeitigen Situation im Schulverbund Unteres Vilstal führte Märkl an, dass in diesem Schuljahr lediglich 28 Schüler die 4. Jahrgangsstufe besuchen. Weitere Gespräche im Schulverbund seien hier allerdings noch nicht geführt worden, da die Übertrittszahlen nicht bekannt sind.

Anträgen zugestimmt

Mathias Demel (FW) erkundigte sich bezüglich eines Gehwegs zur Anbindung des Geh- und Radwegs Aschach-Raigering an die Ortschaft. Seiner Meinung wäre ein Vollausbau in diesem Bereich sehr sinnvoll. Bürgermeister Märkl will dafür einen geplanten Besichtigungstermin mit dem Amt für ländliche Entwicklung wegen des Dorferneuerungsverfahrens in Aschach abwarten. Schließlich stimmte der Gemeinderat den Bauanträgen für den Balkonanbau an ein bestehendes Wohnhaus in Immenstetten, dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport in Freudenberg und für den Neubau eines Einfamilienhauses in Schleißdorf zu.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.