Eine Besonderheit und damit ein Höhepunkt der Traditionsveranstaltung ist alljährlich das Kirwabaumaustanzen mit dem Gstanzlsingen. 18 selbst gedichtete Beiträge waren es, mit denen die Kirwaburschen das Dorfgeschehen auf humorvolle Weise kommentierten. Aber nicht nur das, ein Teil der gesungenen Reimverse zielte auf das Oberland ab, das dabei nicht gut wegkam. "Die Retourkutsche auf unsere Gstanzln bekommen wir in derselben Form bei der Kirwa im Oberland", war sich der Freudenberger Kirwachef Stefan Dotzler sicher.
Er meisterte mit seinem großem Helferstab heuer bereits zum dritten Mal die Veranstaltung. Da bekommt er langsam Routine bei der Organisation der Großveranstaltung, so dass diese nicht nur reibungslos ablief, sondern auch ein Besuchermagnet war. "Ein attraktives Programm neben ausgezeichneten Stimmungsbands und bester kulinarischer Verköstigung gehören allemal dazu, um eine zünftige Kirwagaudi zu garantieren", weiß der Kirwachef.
Die Band Sakrisch um Marco Lang aus Freudenberg heizte zum gelungenen Auftakt den Besuchern im Festzelt mit Schlagern, Partyhits, bayerischer Musik und Rockklassikern ein und ließ das Stimmungsbarometer steigen.
Tags darauf hatten beim Baumaustanzen nicht nur die 26 Paare ihren großen Auftritt, sondern auch der Kirwanachwuchs. Die Hammerbachthaler Blousn spielte zum Austanzen zünftig auf und sorgte anschließend mit uriger Wirtshausmusik für gemütliche und unaufdringliche Unterhaltung im Festzelt. Die Lokalmatadoren wurden später von der niederbayerischen Band Sappralot abgelöst, die ein umfangreiches, bunt gemischtes musikalisches Repertoire im Gepäck hatte. "Das Kirwabärtreiben am Montag muss gut organisiert werden, denn das Kostüm des Kirwabären ist schwer und wärmend, so dass mehrere Kirwaburschen gebraucht werden, die diese Rolle abwechselnd übernehmen", erklärte Dotzler. Am Abend ging es für die Kirwaleute wieder herausgeputzt ins Festzelt zum Ausklang mit der Stimmungsband Rundumadum.


















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