17.01.2020 - 10:20 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Zwei E-Ladesäulen in der Gemeinde Freudenberg

Strom tanken ist nun auch in Freudenberg und Paulsdorf möglich. Im Zuge des E-Mobilitätskonzepts des Landkreises stehen in den beiden Orten E-Ladesäulen.

Hier kann künftig Strom geladen werden: die E-Ladesäule bei der Raiffeisenbank in Freudenberg.
von Alfred SchornerProfil

Bürgermeister Alwin Märkl unterrichtete den Gemeinderat bei dessen Sitzung, dass kürzlich die beiden Stromtankstellen errichtet und entsprechende Parkplatzmarkierungen angebracht worden seien. Die Infrastruktur Amberg-Sulzbach GmbH (INAS) habe die Online-Anbindung der Lade-Infrastruktur übernommen, und auch die vertraglichen Anforderungen für das Laden oder die Smartphone-App seien bereits erfüllt. Für den für das Förderverfahren notwendigen Grünstromvertrag bedürfe es noch einer Datenlieferung des Netzbetreibers. Die Inbetriebnahme der Ladestationen erfolge dann unverzüglich.

Bei der Klausurtagung der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE) stellte das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) laut Märkl den Gemeinden den Fördertopf Regionalbudget vor. Dessen Ziel sei die Förderung der regionalen Identität nach den Vorgaben des Integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK). Die Projekte würden mit 80 Prozent beziehungsweise 10 000 Euro unterstützt. Der Bürgermeister Märkl informierte das Gremium, dass er aufgrund der Dringlichkeit mit einer Eilentscheidung die Ertüchtigung der Spielgeräte auf dem Kinderspielplatz in Wutschdorf, die Erstellung einer Image-Broschüre für die Gemeinde und die Beschilderung der Langlaufloipen rund um den Johannisberg eingeleitet habe.

E_Ladesäule in Freudenberg

Am Samstag, 8. Februar, öffne an der Grund- und Mittelschule Freudenberg ein Repair-Café, für das das Zentrum für erneuerbare Energien (ZEN Ensdorf) federführend sei. Ehrenamtliche Helfer mit Reparaturfertigkeiten stünden dabei hilfreich zur Seite. Bis auf die Ersatzteile entstünden keine Kosten, Märkl erbat für die Veranstaltung Kuchenspenden.

Der Bürgermeister blickte auf die Ortsversammlung in Paulsdorf zurück, bei der es um die geplante Errichtung einer Photovoltaikanlage durch die Stadtwerke Amberg gegangen sei. Wegen des weiteren Verfahrensablaufs komme das Kommunalunternehmen auf die Gemeinde zu.

Der SSV Paulsdorf plant, die Flutlichtanlage auf seinem Trainingsplatz am Sportgelände zu erneuern. Laut SSV betragen die Kosten hierfür 33 800 Euro. Der Gemeinderat genehmigte dafür einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Kosten. Der TC Paulsdorf will heuer eine Bewässerungsanlage mit sechs versenkbaren Kreisregnern pro Tennisplatz bauen. Die Kosten für die Installation belaufen sich auf rund 22 000 Euro. Auch hier stellt das Gremium zehn Prozent Fördermittel in Aussicht.

Abschließend beschäftigte sich das Gremium mit den vorliegenden Bauanträgen und stimmten diesen zu. Unter anderem will die Gemeinde bei der Kläranlage ein Rechengebäude, ein Werkstatt mit Garage und ein Belebungsbecken bauen. Genehmigt wurden auch der Umbau des Pfarrheims in Lintach, der Bau eines Melkhauses mit Wartebereich in Hiltersdorf und der Neubau eines Einfamilienwohnhauses in Bühl. Die Bauvoranfrage für den Neubau einer Lagerhalle mit Photovoltaikanlage und E-Station in Lintach wurde wegen fehlender Unterlagen zurückgestellt.

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Kommentare

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Hans Weber

Hallo Herr Schorner,

wo soll in Paulsdorf die besagte Ladesäule stehen?
Darüber wurde nichts erwähnt.

Gruß.

17.01.2020