06.03.2020 - 15:14 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Demografischer Wandel fordert Tribut

Trotz rückläufiger Mitgliederzahlen sieht der größte Verein im Erholungsort weiter positiv in die Zukunft. Die Mitglieder des Turn- und Sportvereins Friedenfels waren in vielen Bereichen im Einsatz.

Zum letzten Mal war Gottfried Härtl (links) als Bürgermeister bei einer Jahreshauptversammlung des TSV. Zusammen mit Viz-Bürgermeister Oskar Schuster (rechts) lobte er die Vorsitzenden Johannes Härtl und Helmut Radimerski (von links) für das breite Sportangebot.
von Bernhard SchultesProfil

Bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal „Goldener Engel“ betonte Vorsitzender Johannes Härtl, dass der demografische Wandel langsam auch beim TSV angekommen ist. „Trotz acht Neuaufnahmen habe sich die Mitgliederzahl auf 714, darunter 110 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, verringert. Die größte aktive Abteilung ist nach wie vor die Sparte Fußball mit 102 Mitgliedern, gefolgt von Fitness (90), Laufen (73), Klettern (35), Eisstock (29), Tischtennis (22) sowie Kegeln (14). Dank zollte Härtl auch den vielen passiven Mitgliedern (349), die den TSV durch ihre Beiträge finanziell unterstützen. Johannes Härtl: „Auch 2019 habe der TSV in den sieben Sparten viele Erlebnisse und sportliche Ereignisse geboten“. Als Spartenübergreifende Ereignisse brachte der Vorsitzende hierbei den OVL-Cup der Sparte Laufen mit 284 Teilnehmern sowie die Erfolge der Sparte Eisstock bei den letztjährigen Sommermeisterschaften in Erinnerung. „Drei Mannschaften stiegen bei der Sparte Eisstock in die nächst höhere Klasse auf“. Freude brachte auch die Wiedergründung einer F- und G-Junioren-Mannschaft, wie Härtl weiter informierte. „17 Buben werden derzeit von Markus Kellner und Michael Melzner trainiert“. Dreh- und Angelpunkt im Vereinsleben war auch 2019 wieder das vereinseigene Sportheim. „Die Sparten und Abteilungen feierten hier ihre Erfolge und zahlreiche Zusammenkünfte und Versammlungen, in denen die Vereinsereignisse geplant und gesteuert wurden, fanden in unserem Vereinsheim statt“. Zu den gesellschaftlichen Highlights des TSV zählte Johannes Härtl eine dreitägige Skifahrt nach Österreich, die Ausflüge mit der Deutschen Bahn zu Fußballspielen von der ersten bis zur dritten Liga sowie ein Wander- und Hüttenwochenende im Eisenbahnerhaus Bärnhöhe. „Nach außen präsentierte sich der TSV Friedenfels auch mehrmals mit der Vereinsfahne. Zu Hochzeiten, Beerdigungen und kirchlichen Anlässen, obwohl es manchmal schwierig war, eine Fahnenabordnung stellten wir immer“, wusste Johannes Härtl und dankte Helmut Radimerski, Karl Wittmann, Anna Härtl und Anja Schultes, für ihr Engagement um die Vereinsfahne. Nicht vergessen wollte der Vorsitzende die Verantwortlichen und vielen freiwilligen Helfer, die allwöchentlich den Sportbetrieb in den sieben angeschlossenen Abteilungen und Sparten aufrecht erhalten oder bei den zahlreichen Arbeitseinsätzen rund um das Sportgelände enormes geleistet haben. „Ihnen gilt mein besonderer Dank“, sagte Johannes Härtl und listete Namen und verschiedene durchgeführte Maßnahmen auf. Die Anwesenheit der beiden Bürgermeister Gottfried Härtl und Oskar Schuster sowie einiger Gemeinderäte wertete Vorsitzender Johannes Härtl als Beweis für die seit vielen Jahren gute und enge Zusammenarbeit zwischen Sportverein und Gemeinde. Bürgermeister Gottfried Härtl bestätige in seinem Grußwort das enge Teamwork und dankte dem Verein für sein großes Breitensportangebot für die Friedenfelser Bevölkerung. Den vorbildlichen Einsatz und die Bemühungen durch die Spartenverantwortlichen um die jüngsten Einwohner von Friedenfels, stellte das Gemeindeoberhaupt dabei besonders in den Vordergrund. Sein weiterer Dank galt für die Unterstützung durch die TSV-Mitglieder bei gemeindlichen Festveranstaltungen sowie beim Weihnachtsmarkt und dem Bürgerfest. Einverständnis durch die Mitgliederversammlung fand an Ende der Versammlung auch die beabsichtigte Erweiterung der Flutlichtanlage auf dem B-Sportplatz. „Wir brauchen hierzu laut Vereinssatzung eure Zustimmung“, meinte Vorsitzender Härtl und freute sich das alle anwesenden Mitglieder dem Vorhaben der Sparte Fußball wohl gesonnen waren. „Neben zwei weiteren neuen Masten mit LED-Strahlern sollen die zwei bestehenden Flutlichtmasten von Halogen-Flutern auf LED-Technik umgerüstet werden. Dadurch soll eine optimale Ausleuchtung des Platzes erfolgen und Energiekosten eingespart werden. Die nötige Stromversorgung ist bereits vorhanden und über das vereinseigene Sportheim gewährleistet“, informierte Johannes Härtl und präsentierte der Versammlung Preisangebote und die weitere Vorgehensweise.

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