Friedenfels
15.01.2019 - 17:48 Uhr

Ehrenamtliche auf allen Ebenen aktiv

Erwin Bächer und Peter Steinhauser werden beim Neujahrsempfang mit der Friedenfelser Bürgermedaille in Silber geehrt.

Beim Neujahrsempfang wurden Erwin Bächer (Dritter von links) und Peter Steinhauser (rechts) mit der Bürgermedaille in Silber geehrt. Elfriede Schlicht und Zita Schuster (vorne von links) sowie Karl Wittmann (hinten links), Fabian Schultes (hinten, Zweiter von links) und Timo Höfer (vorne, Zweiter von rechts) bekamen Geschenke. Es gratulierten Kreis- und Bezirksrätin Brigitte Scharf (Vierte von rechts) und zweiter Bürgermeister Oskar Schuster und erster Bürgermeister Gottfried Härtl (hinten, von rechts). Bild: bsc
Beim Neujahrsempfang wurden Erwin Bächer (Dritter von links) und Peter Steinhauser (rechts) mit der Bürgermedaille in Silber geehrt. Elfriede Schlicht und Zita Schuster (vorne von links) sowie Karl Wittmann (hinten links), Fabian Schultes (hinten, Zweiter von links) und Timo Höfer (vorne, Zweiter von rechts) bekamen Geschenke. Es gratulierten Kreis- und Bezirksrätin Brigitte Scharf (Vierte von rechts) und zweiter Bürgermeister Oskar Schuster und erster Bürgermeister Gottfried Härtl (hinten, von rechts).

Seit 2017 zeichnet die Gemeinde beim Neujahrsempfang Bürger aus, die sich um das Wohl der Gemeinde und ihrer Bewohner besonders verdient gemacht haben. Grundlage für die Bürgermedaille in Silber ist herausragendes ehrenamtliches Engagement im kommunalen, sozialen, kulturellen, sportlichen oder allgemein gemeinnützigen Bereich. Einig waren sich die Laudatoren, die Bürgermeister, Gottfried Härtl und Oskar Schuster, über die Auswahl der Personen durch den Vereinsausschuss: "Die beiden haben es wirklich verdient."

Härtl überreichte dem Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Erwin Bächer, die Bürgermedaille in Silber. "Samma Gott dankbar, dass mir an Erwin hob'n", zitierte er ein Mitglied der Seniorenvereinigung. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass Bächer 2008 einstimmig zum Seniorenbeauftragten bestellt wurde. Nicht nur bei der aktiven Friedenfelser Seniorenvereinigung, sondern auch überörtlich habe sein Wort Gewicht. Bereits seit 1996 ist Bächer Mitglied des Gemeinderats.

"Ohne Erwin geht nichts"

Viele Friedenfelser kennen ihn als unermüdlichen Arbeiter: "Vor allem im Ausschuss für Tourismus, Dorfgestaltung, Freizeit und Erholung hinterlässt Erwin Bächer seine Handschrift. Ob bei der Präsentation der von ihm selbst gesammelten landwirtschaftlichen und handwerklichen Werkzeuge und Maschinen oder bei Vorführungen traditioneller Arbeitsweisen, ohne den Erwin geht nichts", meinte Gottfried Härtl. Dazu zählte er auch die Bemühungen um die vielen Ruhebänke rund um den Erholungsort, die Bächer betreut, und das alljährliche Anlegen eines Musterfeldes beim Biotop mit wechselnden Pflanzen und Themen. Nebenbei modelliert er gerne bekannte Felsformationen aus dem Steinwald wie den Weißenstein oder den "Friedensfels" für den Nordgautag.

Auch Peter Steinhauser bekam die Bürgermedaille in Silber verliehen. Zweiter Bürgermeister Oskar Schuster hob die leidenschaftlichen Einstellung zum Ehrenamt hervor: "Wenn man über Peter Steinhauser spricht, dann geht es um Vereine, Kirche, Musik, Politik und um großes soziales Engagement." Lang ist die Liste seiner Vereinsmitgliedschaften, doch die unermüdliche Arbeit im Siedlerbund und beim Trachtenverein, bei dem er sich als Gründungsmitglied und langjähriger Tänzer bei den legendären Heimatabenden einen Namen gemacht hatte, stellte Schuster besonders heraus. "Weit über die Landkreisgrenzen hinaus ist Peter Steinhauser bei den Musikern und Sängern bekannt. Ob im Männergesangverein oder im einstigen Drei- und Zweigesang, seine beeindruckende Tenorstimme war und ist noch heute stets gefragt." Geselligkeit und Religion erlebt Steinhauser in der Gemeinschaft der Kolpingsfamilie und im Amt des Mesners, das er mit seinem Enkel Tobias ausübt. Auch als Gemeinderat, als zweiter und dritter Bürgermeister war er aktiv. "Als Behindertenbeauftragter setzt er sich nicht nur für die Friedenfelser Bürger ein."

Auch familiär gefordert

Beim Roten Kreuz bringt er es auf 54 Dienstjahre. Nicht unerwähnt ließ der Laudator den großen familiären Einsatz von Peter Steinhauser. Er nannte die Pflege seines behinderten Schwagers sowie seiner Ehefrau bis zu ihrem Tod. "Zu allem Leid kam der frühe Tod seines Schwiegersohnes hinzu. Als fürsorglicher ,Ersatzvater' steht er seinen Enkeln zur Seite. Peter, du hast dir die Auszeichnung auf jeden Fall verdient", meinte Schuster.

Ausgezeichnet wurden beim Neujahrsempfang weitere ehrenamtlich tätige Friedenfelser. Kleine Geschenke erhielten Hans Lenk für seine Filmarbeiten zu gemeindlichen Anlässen sowie Elfriede Schlicht und Zita Schuster für 40 und 25 Jahre aktiven Dienst beim Roten Kreuz. Eintrittskarten für ein Bundesligaspiel in Nürnberg erhielten Timo Höfer und Fabian Schultes. Die beiden jugendlichen Fußballspieler hatten sich beim Ferien-Training für ein Auslesewochenende in Berlin qualifiziert.

Einen besonderen Tropfen bekam Reinhard Stummreiter für seinen Bucherfolg "Meine fetten Jahre sind vorbei" sowie Karl Wittmann für die Organisation des Weihnachtsmarktes und Bürgerfestes. Abschließender Dank galt Angelika und Kurt Schramm. Das Ehepaar kümmert sich um die Pflege der Kriegergedächtniskapelle auf dem Schusterberg und den Kreuzweg.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.