Für Urlauber und Feriengäste im Erholungsort setzten Friedenfelser Vermieter von Unterkünften die Veranstaltung auf der Anhöhe des Schusterbergs vor sieben Jahren zum ersten Mal in Szene. Tourist-Info-Leiterin Melanie Höfer: „Unseren Urlaubsgästen und Quartiergebern wollten wir damals zwischen den Feiertagen eine kleine Abwechslung in freier Natur bieten. Doch bereits im ersten Jahr kamen auch viele Einheimische sowie auswärtige Besucher, die mit dem Tourismus und der Vermietung weniger zu tun hatten." Höfer berichtet weiter: "Nach den Festtagen erfreuten sich alle an der Veranstaltung und animierten uns zum Weitermachen.“ Seitdem ist die Veranstaltung in jedem Jahr gewachsen.
Besonders gerne erinnert sich Melanie Höfer an vergangenes Jahr sowie an die Jahre 2015, 2014 und 2012. „Hier hatten wir jeweils Schnee und die Fackelwanderung durch die verschneite Winterlandschaft vom Parkplatz beim Freibad zum Schusterberg beeindruckte unsere Gäste enorm.“ Bei der Abschlussbesprechung im Tourist-Info-Büro vor Weihnachten dankte sie Bürgermeister Gottfried Härtl sowie dem Arbeitskreis Tourismus für die Unterstützung. Unter der Regie von Erwin Bächer hatten engagierte Mitglieder im Herbst zahlreiche ehrenamtliche Stunden im Wald verbracht und das Holz für das Bergfeuer geschlagen und es auf den Schusterberg gebracht. Dem Spender des Holzes, Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg, dankte Melanie Höfer ebenfalls.
Rund um die geöffnete Kriegerkapelle können sich die Erwachsenen auch in diesem Jahr mit Glühwein aus dem Kessel und mit kleinen Bieren am lodernden und weithin sichtbaren Bergfeuer für den Rückweg stärken. Für die Kinder gibt es Früchtetee und alkoholfreien Glühwein. An Speisen servieren die Organisatoren warme Wiener und Debreziner im Kipferl. Der Treffpunkt und Start des Fackelzuges ist am Sonntag, 30. Dezember, um 17 Uhr am Parkplatz des Freibades. Hier werden Fackeln zum Selbstkostenpreis angeboten. Für den Rückweg empfehlen die Verantwortlichen Taschenlampen.
Auch einige besondere Hinweise bittet die Tourist-Info-Leiterin zu beachten. Melanie Höfer: „Festes Schuhwerk und witterungsbedingte Kleidung ist empfehlenswert. Der Weg zum Bergfeuer ist nicht für Kinderwägen geeignet. Bei schlechter Witterung, dazu zählen Regen und Sturm, entfällt aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung." Das Bergfeuer würde dann in den kommenden Wochen an einem passenden Termin nachgeholt. Weitere Auskünfte erhalten Interessierte in der Tourist-Info unter Telefon 09683/923115.









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