12.02.2020 - 13:39 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Familie, Freunde und Vereine lassen Sigmund Härtl hochleben

Bei guter Gesundheit feierte Sigmund Härtl (vorne rechts) seinen 85. Geburtstag. Ein Gruppenbild zusammen mit Ehefrau Maria (vorne links), seinen Kindern mit ihren Familien, Bürgermeister Gottfried Härtl (hinten Mitte) sowie Vertretern von BRK und Seniorenvereinigung durfte nicht fehlen.
von Bernhard SchultesProfil

Körperlich und geistig frisch feierte Sigmund Härtl seinen 85. Geburtstag. Verwandte und Freunde besuchten den rüstigen Jubilar, der in der Steinwaldstraße wohnt. Seitens der Gemeinde gratulierte Bürgermeister Gottfried Härtl und wünschte noch viele schöne Jahre bei guter Gesundheit. Von der Kirchengemeinde gratulierte Pfarrer Joseph.

Der Geistliche und das Gemeindeoberhaupt würdigten dabei das große ehrenamtliche Engagement von Sigmund Härtl um die Kriegerkapelle auf dem Schusterberg. Über 20 Jahre pflegte der Jubilar zusammen mit seiner Ehefrau Maria die Gebetsstätte. Zusammen mit weiteren Unterstützern legte er bei Sanierungsarbeiten Außenmauern trocken und kümmerte sich allwöchentlich um die Sauberkeit im Inneren der Kapelle.

Gestrüpp und Laub beseitigt

Auch der an der Kriegerkapelle endende Kreuzweg trug die Handschrift von Sigmund Härtl. Auf dem landschaftlich schönen Wanderweg von halber Höhe des Schusterberg-Südosthangs bis zur Kapelle auf dem Gipfel hielt er die Stationen stets frei von nachwachsenden Ästen, Gestrüpp und Laub und beseitigte achtlos weggeworfenen Müll.

In Stellwerken gearbeitet

Der in Friedenfels vielfach engagierte Jubilar lernte nach dem Schulabschluss Porzellandreher und war mehrere Jahre bei großen Porzellanfabriken in Mitterteich und Erbendorf beschäftigt. Sein Interesse an der Eisenbahn verschlug ihn jedoch nach erfolgreicher Einstellungsprüfung für einige Zeit aus seinem Heimatort. In Lennep bei Remscheid sowie in München-Johanniskirchen verrichtete er mehrere Jahre Dienst in Stellwerken und im Kleinlokdienst. Anschließend kehrte er zurück in die Heimat und verbrachte die letzten 30 Jahre des Berufslebens in Stellwerken in Wiesau und Marktredwitz.

Neben Ehefrau Maria, mit der er bereits seit über 60 Jahren verheiratet ist, wünschten am Ehrentag seine vier Kinder mit ihren Familien weiterhin viele glückliche Tage. Vereinsabordnungen von Kolpingsfamilie, Feuerwehr, Seniorenvereinigung und BRK schlossen sich den Glückwünschen an. Auch wenn es aufgrund seines Alters im ehrenamtlichen Engagement mittlerweile etwas ruhiger wird, das Wort Ruhestand kennt Sigmund Härtl auch mit 85 Jahren nicht. Sein kleiner Garten vor dem Haus, Bastelarbeiten und Spaziergänge mit seiner Frau Maria am Rande des Steinwalds haben es dem Jubilar noch immer angetan.

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