Mit einem neuen Rekord warten am Samstag und Sonntag (15. und 16. Dezember) die Veranstalter, bestehend aus Gemeinde, den Friedenfelser Betrieben und zahlreichen Vereinen, auf. 44 Buden und Verkaufsstände beherbergen in diesem Jahr die Kunsthandwerker, die mit regionalen Waren aufwarten und schmucke Sachen aus heimischer Produktion anbieten. „Es wird langsam eng“, meinten deshalb scherzhaft die beiden Hauptverantwortlichen Karl Wittmann und Sabrina Bittner, die mit Schirmherrin Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg dieser Tage die letzten Details besprochen haben.
Nachdem im vergangenen Jahr das Umfeld des beliebten Marktes bereits erweitert sowie durch eine neue Weihnachtsbeleuchtung in der Gemmingen-Straße und das Kesselhaus der Schlossbrauerei mit dekorativer Beleuchtung besonders in Szene gesetzt wurde, erstrahlt in diesem Jahr auch der Ökonomiehof in neuem Glanz. Bei den umfangreichen Renovierungsarbeiten in diesem Sommer wurde der historische Gebäudekomplex mit einem neuen Anstrich versehen.
Auch wurden verschiedene Kunstwerke neben dem Eingangstor angebracht. Eingebettet in eine Wandvertiefung zeigt das Motiv „Steinwald“ mit einem riesigen Hirsch die Betätigungsfelder der Friedenfelser Betriebe. Zum anderen strahlt von der Hausfassade gegenüber ein großes neues Logo des Unternehmens. „Ganz bewusst unterscheiden wir uns von manch anderem Markt“, meint deshalb auch Besitzer Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg und verweist neben den handwerklichen Produkten der Fieranten auf die vielen Bio-Produkte beim Weihnachtsmarkt. Selbstverständlich aus der eigenen Bio-Landwirtschaft und dem Steinwald. Jäger und Förster werden frisch zubereitete Wildburger und die zahlreichen Wild-Spezialitäten auch in diesem Jahr anbieten und vor dem Kauf kleine Kostproben servieren.
Auch bei dem weiteren Essensangebot dürfte für jeden Besucher etwas dabei sein. Die Vereine locken mit Dotsch, Wildgulasch, Bratwürsten mit Kraut sowie frischen Kartoffelchips. Am Stand der Delegation aus der Partnergemeinde Raggal in Österreich gibt es Käsespezialitäten. Sollte das Wetter nicht mitspielen, verweist Bürgermeister Gottfried Härtl auf den beheizten Innenbereich. Hier können die Besucher bei einem Glas warmem Tee oder Kaffee vor allem den Genuss aus Omas Backstube ausprobieren.
Geöffnet und in den Markt eingebunden ist wie alle Jahre auch der Dorfladen. Vorgestellt werden und erwerben können interessierte Besucher dabei zum ersten Mal die Friedenfelser Bio-Produkte, wie Mohn-Öl, Mehl, Biersenf, aber auch Getreide oder Nudeln. Und natürlich gibt es auch wieder die regionalen Getränke an den Ständen, wobei besonders der große Felsenkeller unter dem Dorfladen Anziehungspunkt sein dürfte. Alt und Jung können hier am Lagerfeuer zu Limo und „Wintertrunk“ greifen.
Für Aufmerksamkeit wird auch wieder das breite Musikprogramm beim Weihnachtsmarkt sorgen, sind sich Karl Wittmann und Sabrina Bittner sicher. Nach der Eröffnung am Samstag um 15 Uhr durch Bürgermeister Gottfried Härtl, Schirmherrin Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg und das Friedenfelser Kinderhaus ertönen die Stimmen des Männergesangvereins „Frohsinn“ Friedenfels. Es folgen um 15.30 Uhr die Blaskapelle Falkenberg, um 17 Uhr der Posaunenchor Thumsenreuth und um 18.15 Uhr die Großkonreuther Alphornbläser. Am Sonntag sorgen um 14 Uhr der Musikverein Wiesau, um 15.30 Uhr die Kaibitzer Schlossbläser und um 17 Uhr die Steinwaldmusikanten Pullenreuth für Adventsstimmung.
Bei der Abschlussbesprechung dankte Bürgermeister Gottfried Härtl der Familie Gemmingen-Hornberg für das Bereitstellen des Ökonomiehofes, Hauptorganisator Karl Wittmann und Sabrina Bittner, den Friedenfelser Betrieben sowie den zahlreichen Friedenfelser Vereinen für ihr großes Engagement. Gebraucht werden wieder wie alle Jahre viele fleißige Hände zum Aufbau des Weihnachtsmarktes. Karl Wittmann hofft deshalb auf zahlreiche agile Rentner und viele Freiwillige aus den Vereinen am Mittwoch, 12. Dezember, Donnerstag, 13. Dezember, sowie Freitag, 14. Dezember, jeweils ab 9 Uhr. Ebenso sind zum Abbau Helfer am Montag, 17. Dezember, ab 9 Uhr gefragt.
Der Friedenfelser Weihnachtsmarkt ist am Samstag, 15. Dezember, von 15 bis 19 Uhr und am Sonntag, 16. Dezember, von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Am Samstag lockt zudem der zweite Glühweinstand außerhalb des Ökonomiehofes von 19 bis 22 Uhr. Karl Wittmann: „Wir wollen damit den Besuchern entgegenkommen, die in den letzten Jahren das stimmungsvolle Ambiente mit den beleuchteten Bäumen vor dem Ökonomiehof lobten und vor allem den bis zum Ende des Weihnachtsmarktes arbeitenden Vereinsmitgliedern und Fieranten einen Absacker ermöglichen.“
Beibehalten wird die Parkregelung aus dem Vorjahr. Die Badstraße aus Richtung Wiesau bis zur Einfahrt in die Otto-Freundl-Straße und von dort bis zur ehemaligen Sparkasse wird als Einbahnstraße ausgeschildert. Die dadurch entstehende Ringstraße kann mit Einbeziehung der Bürgersteige beidseitig als Parkfläche genutzt werden, wie die Gemeindeverwaltung mitteilt. (bsc)













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