08.05.2019 - 14:53 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Fenchelpflanzen für lau

Nach dem großen Erfolg in den vergangenen beiden Jahren startet der Verein Kulturlandschaft Südlicher Steinwald erneut die Aktion „Fenchelpflanzen für den Schwalbenschwanz“.

Mit der Aktion „Fenchelpflanzen für den Schwalbenschwanz“ des Vereins Kulturlandschaft Südlicher Steinwald bemühen sich die Mitglieder um den Erhalt und Fortbestand für einen der größten und schönsten heimischen Schmetterlinge (Bild).
von Bernhard SchultesProfil

Überglücklich waren die Vorsitzenden Josef Schmid und Matthias Schlicht sowie Schriftführer Robert Mertl 2018 über die große Beteiligung. Dabei wurden 850 Pflanzen an 120 Teilnehmer ausgegeben. Neben Privatpersonen unterstützten auch der Kindergarten Friedenfels und die Mittelschule Mitterteich das Projekt. Weiteres Interesse und Anfragen kamen zudem in den vergangenen Wochen dazu. Sichtungen und Nachweise sammelte der Verein im vergangenen Jahr von Mähring über Friedenfels und Schadenreuth bis hin nach Kulmain, weiß Robert Mertl. Er freut sich, dass der Steinwald mittlerweile Heimat des seltenen Tagfalters, des Schwalbenschwanzes, geworden ist.

"Um überleben zu können, ist er auf bestimmte Pflanzen angewiesen und das ist unter anderem der Gemüsefenchel. Diesen nimmt er gerne an, um seine Eier abzulegen und sich so fortzupflanzen." Der Verein Kulturlandschaft Südlicher Steinwald möchte deshalb diesem besonderen Schmetterling auch heuer helfen. Er verschenkt an Bürger bis zu zehn Fenchelpflanzen für den eigenen Garten. Sie sollen zur Eiablage dieses "fliegenden Edelsteines" und als Futterpflanze für dessen Raupen dienen. Die Pflanze sollte nicht geerntet werden, sondern auswachsen und zur Blüte kommen, so dass sich vorhandene Raupen auch verpuppen und schlüpfen können. Im Herbst sind die Pflanzen ein schöner Blickfang mit den großen Blütendolden und ihren Samenständen. Die Pflanzen können am Samstag, 11. Mai, zwischen 14 und 17 Uhr bei Monika und Robert Mertl in der Schönfußstraße 47 in Friedenfels abgeholt werden.

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