17.09.2021 - 12:03 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Aus für Projekt Storchenauffangstation in Friedenfels

Wegen unerwartet komplizierter Umsetzung wird die Idee einer Storchenstation für pflege- oder hilfsbedürftige Störche in Friedenfels nicht mehr weiterverfolgt. Dies teilte Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg mit.

Bisher gab es keinen Bruterfolg in den Storchennestern am Frauenreuther Weiher und auf dem Brauereischlot in Friedenfels. Das sollte eine Storchenauffangstation ändern. Doch die Idee wird wegen unerwartet komplizierter Umsetzung nicht weiterverfolgt.
von Lena Schulze Kontakt Profil

Die Idee einer Storchenauffangstation bei Friedenfels wird nicht weiterverfolgt. Dies teilt Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien mit.

Mitte April diesen Jahres stellte der Freiherr die Pläne für den Bau einer Auffangstation für verletzte Störche und verwaiste Jungtiere vor. Rund 20 interessierte Tierliebhaber und Mitglieder der Storchenfreunde des Vereins Kulturlandschaft südlicher Steinwald unterstützten das Vorhaben. Mit der Pflegestation hofften die Unterstützer auf eine dauerhafte Ansiedlung des Storchs in Friedenfels. Dafür engagieren sich Tierliebhaber seit über 20 Jahren. Ziel wäre die Aufnahme von einigen pflege- bzw. hilfsbedürftigen Störchen in der künftigen Storchenpflegestation gewesen. Nach dem Aufpäppeln wäre die Auswilderung der geschlüpften Jungtiere aus der Auffangstation erfolgt. Durch die Nesttreue der Großvögel erhofften sich die Friedenfelser Tierliebhaber eine Besiedelung und einen Bruterfolg auf den zwei Friedenfelser Horsten.

Das Projekt, geplant am Ortsrand von Friedenfels, war im Frühjahr schon weit fortgeschritten: Der Standort war vom Landesbund für Vogelschutz bereits geprüft. Den Bau der Anlage und des Geheges wollte Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg übernehmen. Auch das Futter wäre gestellt worden. Etwa sieben Freiwillige hätten die Fütterung und Betreuung nach einem Einführungskurs im Umgang mit den Tieren übernommen.

Nun entschieden sich die Unterstützer, das Projekt trotz der vielen Bemühungen einzustellen. Auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien über den aktuellen Stand des Projekts sagt Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg: "Wegen unerwartet komplizierter Umsetzung wird die Idee nicht mehr weiterverfolgt.“

Drei ausgewilderte Jungvögel ergänzen das Habichtskauzprojekt des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz

Friedenfels

"Wegen unerwartet komplizierter Umsetzung wird die Idee nicht mehr weiterverfolgt."

Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg

Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg

 

 

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