16.07.2019 - 13:35 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Gemütliche Stunden in gesunder Luft

Die Seniorenvereinigung Friedenfels "reist" zum Waldhaus im Steinwald. Die Teilnehmer genießen das Programm des "Bunten Nachmittags".

Zufriedene Gäste genießen den Aufenthalt und die reine Höhenluft im Steinwald.
von Autor ROHProfil

Großer Andrang herrschte am Mehrzweckplatz; die Seniorenvereinigung hatte einen großen Omnibus bestellt, um im Waldhaus am Westabfall des Steinwaldes einen "Bunten Nachmittag" zu verbringen. Denn das aufwendig renovierte Waldhaus, auf einer Wiese inmitten des Steinwaldes auf 808 Meter Höhe, ist nur zu Fuß zu erreichen. Ausnahmsweise hatte die Seniorenvereinigung Friedenfels die Genehmigung erhalten, mit einem Bus dorthin zu fahren. Damit hatte man älteren und gehbehinderten Menschen den Besuch dieses Ausflugsziels ermöglicht.

Am Wildgehege, in Sichtweite des früheren Forsthauses, das 1997 als Kulisse für für das Drama um den Hund "Krambambuli" mit Christine Neubauer, Tobias Moretti und Gabriel Barylli in den Hauptrollen diente, verließen die Ausflügler das Fahrzeug.

Für die Schatten liebenden Senioren spielten die großen Sonnenschirme eine wichtige Rolle. Die anderen bevorzugten einen Platz an der Sonne im mit Großkopf-Granitpflaster befestigten Hof vor dem historischen Backofen und der früheren Filmkulisse. Derartig angenehme Temperaturen sind nicht alltäglich in dieser kühlsten Zone des Steinwaldes; die Wirtsstube im Innern blieb deshalb leer. Der traumhaft gelegene Biergarten neben großen Ahornbäumen war so gut gefüllt wie schon lange nicht mehr. Neben den Friedenfelsern nahmen noch weitere Wanderer und Radfahrer den außergewöhnlichen Öffnungstermin wahr.

Erwin Bächer, der Vorsitzende der Seniorenvereinigung, der zusammen mit Hedwig Wendl und Theo Höfer für die Organisation mit viel Beifall bedacht wurde, wünschte einen unterhaltsamen "Bunten Nachmittag" und gratulierte den Geburtstagsjubilaren im Juli. Bächer ließ wissen, dass der erste Waldhaus-Bau im Jahr 1831 als Forstdienststelle errichtet wurde. 1898 nahm das Gebäude die heutige Gestalt an. Das schmucke Äußere mit rotem Dach, sehr gediegenen Eichentüren und -fenstern, hellen Granittreppen verlieh man dem Gebäude 2013. Wanderwege führten in alle Richtungen. Bächer empfahl neben dem Hirschgehege den Saubadfelsen und Reiseneggerfelsen, die innerhalb von etwa 20 Minuten erreichbar seien.

Der freundliche Wirt Joachim empfing die Gäste freudig und mit den Worten "Schnupftabak für den Emmeram ist vorrätig." Gebäck war bald ausverkauft. Anschließend gab es warme Gerichte mit Sauerkraut. Ein Gang ins Obergeschoss zur Naturpark-Infostelle durfte nicht fehlen. Auf der Heimfahrt durch den Wald Richtung Pfaben fielen die immensen Schäden durch den Borkenkäfer ins Auge.

Andrang herrschte an der "Verpflegungshütte".
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