21.11.2019 - 14:27 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Grüngut-Abgabe kommt gut an

Kurz war diesmal die Tagesordnung des Friedenfelser Gemeinderats. Ein Thema dabei: die Grüngut-Anlieferung. Hier sind aber vor einem Beschluss noch weitere Beratungen nötig.

von Bernhard SchultesProfil

Sehr gut angenommen wurde, wie Regina Wildenauer von der Gemeindeverwaltung am Mittwochabend im Gemeinderat berichtete, das Angebot der Grüngut-Anlieferung durch die Friedenfelser Bürger. Vor der Entscheidung, wie im nächsten Jahr verfahren wird, muss aber noch über eine Verbesserung bei der selbstständigen Verladung auf den bereitstehenden Hänger beraten werden. Sowohl Petra Gärtner (Bündnis 90/Die Grünen/Neue Wege) als auch Otmar Zeitler (Freie Wähler) wussten von Verladeschwierigkeiten auf den großen Hänger. "Eine Treppe mit Geländer oder eine Mulde würde hier Abhilfe schaffen." Die kostenlose Grüngut-Anlieferung für Friedenfelser Bürger ist vorerst noch einmal an diesem und am darauffolgenden Wochenende möglich.

Bei zwei Gegenstimmen - Karl Zeh (Bündnis 90/Die Grünen/Neue Wege) und Gottfried Härtl (CSU) - genehmigte der Gemeinderat ein Erfrischungsgeld pro Tag in Höhe von 30 Euro für die ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der Kommunalwahl 2020. Dies gilt auch für eine mögliche Stichwahl.

Rechnung "abgesegnet"

Informiert wurde das Gremium über die Abrechnung des Pisten-Bully-Betriebs für die Wintersaison 2018/19 der Zweckgemeinschaft Steinwaldloipe. Der Anteil des Erholungsortes beträgt 804,83 Euro, zuzüglich 512,50 Euro Rücklagenanteil. Bei einer Gegenstimme (Otmar Zeitler, Freie Wähler) genehmigten die Räte auch die Rechnung der Firma Härtl GmbH über die Lieferung und Montage eines Pelletofens und die Errichtung eines Edelstahl-Außenkamins in der Werkstatt im Freibad. Der Nettopreis betrug 4356,10 Euro. Erhöht wurde die Versicherungssumme bei der Kassenversicherung auf 150 000 Euro, bisher waren es 25 600 Euro. Gegen eine Erhöhung waren Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg und Gottfried Härtl, beide CSU. Der künftige Beitrag: 2213,50 Euro.

Eine raschere Umrüstung der älteren Straßenlampen auf stromsparende Energiesparlampen wünschte sich Gemeinderat Karl Zeh (Bündnis 90/Die Grünen/Neue Wege). "In den Auftrag der geplanten 19 Castor-Leuchten könnte man doch gleich 50 weitere Lampen einbeziehen. Die Umrüstungskosten wären sehr schnell eingespart." Den Antrag Zehs für drei weitere Lampen in der Grenzbachstraße bat Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg (CSU) wegen der immer größer werdenden "Lichtverschmutzung" zu überdenken. Ein Beschluss wurde noch nicht gefasst.

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