Bisher war die Grüngutentsorgung in der Gemeinde Friedenfels so geregelt, dass die Bürger ihren Rasenschnitt eigenständig zur Firma Adam nach Eiglasdorf lieferten. Eine eigene Abliefer- und Sammelstelle im Erholungsort wurde wegen der geringen Nachfrage vor Jahren aufgegeben. In letzter Zeit jedoch wurde der Ruf nach einer eigenen Ortssammelstelle wieder lauter. Durch die Gemeindeverwaltung wurden Informationen und Angebote für eine Entsorgung eingeholt.
Gemeinderat Otmar Zeitler (Freie Wähler) regte bei der Diskussion die Einführung einer Probe- und Testphase an. "Neben dem Salzsilo bei der Kläranlage könnte der große Gemeindeanhänger in den nächsten Wochen jeweils ab Freitagmittag bereitgestellt werden. Die Bürger könnten dann ab diesem Zeitpunkt und am Samstag ihre Grüngutabfälle darauf verladen." Dieser Vorschlag fand die Unterstützung des gesamten Gremiums. Der Gemeinderat einigte sich, das kostenlose Angebot ab Samstag, 2. November, für drei Wochenenden anzubieten. Anschließend wird über die Entsorgung neu diskutiert. Mit der Wiedereinführung einer gemeindlichen Grüngutentsorgung will man zudem den wilden Ablagerungen von Rasenschnitt entgegenwirken.
Photovoltaikanlage
Keine Einwände der Gemeinderäte gab es gegen die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Freiflächen-Photovoltaikanlage Rechenlohe" und die Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Reuth bei Erbendorf. Thema war auch die Fortschreibung des Regionalplans Oberpfalz-Nord zu den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen, allgemeine Entwicklung, Raumstruktur und zentrale Orte sowie Gewinnung und Sicherung von Bodenschätzen. Bürgermeister Gottfried Härtl erklärte: "Aufgrund der Stellungsnahme bis 31.12.2019 bitte ich das Gremium bis 30. November um etwaige Anregungen, Bedenken oder Einwendungen."
Die Kommunalwahlen 2020 erfordern die Bestellung eines Wahlleiters und eines Stellvertreters. Bürgermeister Gottfried Härtl schlug dem Gremium die Gemeindebediensteten Regina Wildenauer als Wahlleiterin und Bernhard Schmidt als Stellvertreter vor. Es gab keine Einwände.
Neues Salzsilo
Beim Tagesordnungspunkt Bekanntgaben informierte Bürgermeister Gottfried Härtl über die Fertigstellung des neuen unterfahrbaren Salzsilos. Nachdem eines der beiden Schüttgutsilos in die Jahre gekommen war, befasste sich der Gemeinderat seit längerem mit einer Neuanschaffung. Mit dem neuen zweiten und größeren Silo hat man nun auch die notwendigen Reserven für eine komplette Wintersaison. Die Verwaltung ist dadurch im Winter nicht mehr von den jeweiligen Lieferkapazitäten und Preisen der Salzlieferanten abhängig. Der Dank des Bürgermeisters galt der Firma Landtechnik Oppl für die Lieferung des Silos und dem Baugeschäft Haubner für den Rückbau des alten Fundaments sowie für die Herstellung des neuen Fundaments. Die Kosten beliefen sich auf 8775 Euro für Baumaßnahmen und 21 236 Euro für das Silo. Das neue Silo ist vom Winterdienst unterfahrbar, fasst 36 Tonnen und hat eine Gesamthöhe von über zehn Meter. Die Durchfahrtsbreite beträgt drei Meter.
Energie sparen
76 Straßenlampen sind im Erholungsort noch mit älteren Quecksilberdampflampen ausgestattet. "Das Bayernwerk bietet derzeit einen Austausch auf neue Technik für 74 Euro pro Lampe an", informierte Bürgermeister Gottfried Härtl und fuhr fort: "Unsere 19 Castor-Leuchten könnte man deshalb umrüsten." Gemeinderat Karl Zeh (Bündnis 90/Die Grünen/Neue Wege) sah aufgrund der großen Energieersparnis die Möglichkeit, gleich mehrere alte Lampen umzurüsten. Nach kurzer sachlicher Diskussion wurde die Gemeindeverwaltung beauftragt, anhand des Straßenlampenverzeichnisses eine Anpassung vorzunehmen. Zu beachten gilt dabei jedoch, dass im Zuge von Straßenausbesserungen und Erneuerungen alte Leuchtkörper komplett ersetzt werden, sagte Bürgermeister Gottfried Härtl.
Eine weitere Anregung brachte Otmar Zeitler (Freie Wähler) ein. "Die neu errichteten Straßenlampen zum Friedhof werfen ihr Hauptlicht auf den Fahrbahnrand und den Straßengraben. Der Einstellwinkel des Lichtkegels sollte deshalb zur Fahrbahn hin verändert werden." Auch prüft die Verwaltung die Anfrage von Lisa Rauh (Bündnis 90/Die Grünen/Neue Wege) zum Aufstellen der mobilen Geschwindigkeitsmessung nicht nur an der Grundschule, sondern auch an anderen "Schwerpunkten" im Ortsbereich. Zudem wurde ihrem Antrag auf Errichtung eines Hinweisschildes "Wildwechsel" stattgegeben. Das Verkehrszeichen soll beim Ortsteil Altenreuth aufgestellt werden.















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