16.06.2021 - 13:23 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Junge Union Friedenfels will anschieben und mitreden

Mit Zuversicht blickt die Junge Union Friedenfels in die Zukunft. Besonders in den Fokus rücken will man die Interessen der jungen Friedenfelser. Zwei Schwerpunkte sind die Themen Freibad und Jugendtreff.

Der neuen Führungsmannschaft der Jungen Union Friedenfels mit Vorsitzender Annamaria Härtl (Dritte von links) und stellvertretendem Vorsitzenden Maximilian Heindl (hinten rechts) gratulierten der CSU-Ortsvorsitzende Christian Mitterbauer und die stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Franziska Heindl (hinten von links).
von Bernhard SchultesProfil

Trotz des nicht erreichten Wahlziels bei den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr, wie stellvertretender Vorsitzender Maximilian Heindl betonte, war unter den Besuchern der Jahreshauptversammlung der JU Optimismus und Aufbruchsstimmung zu spüren. Dies sei aber nicht der mittlerweile langen Corona-Pause geschuldet. Die Junge Union wolle wieder zurück ins Vereinsleben mit zahlreichen Aktivitäten und Unternehmungen.

Zudem zeigte sich JU-Vorsitzende Annamaria Härtl glücklich, dass nun eine Jahreshauptversammlung durchgeführt werden konnte. Die Vorsitzende wies nicht nur bei der Eröffnung, sondern bereits bei der Einladung vor einigen Tagen auf die Zulässigkeit der Jahreshauptversammlung hin. „Anders als bei anderen Vereinen ist insbesondere auch die Wahl der Delegierten von Bedeutung, da die höheren Ebenen ohne diese keine gültige Versammlung abhalten können. Derzeit weist der Landkreis Tirschenreuth eine anhaltend niedrige 7-Tage-Inzidenz von unter 100 auf, womit in vielen Lebensbereichen Lockerungen einhergehen. Daher wurde über den Kreisverband mit dem Gesundheitsamt Tirschenreuth abgeklärt, wie die grundsätzlich zulässigen Versammlungen konkret umgesetzt werden können.“ Neben einem detaillierten Schutz- und Hygienekonzept galt für alle Teilnehmer Maskenpflicht.

Fünf Neuaufnahmen

Wegen des Ausfalls der Jahreshauptversammlung 2020 ließ Vorsitzende Annamaria Härtl die beiden zurückliegenden Jahre Revue passieren. Härtl erwähnte dabei die Unterstützung von Landratskandidat Roland Grillmeier, das Drehen von Werbespots, Infoabende und Mitgliederversammlungen zum Thema Kommunalwahl und Mitgliederwerbung sowie die Nominierungsversammlung der CSU-Gemeinderatskandidaten mit acht Leuten aus der Jungen Union. Aber auch gesellschaftlich war die Junge Union 2019 stark engagiert, so Annamaria Härtl. Bei den Veranstaltungen 2020 rief sie die Teilnahme am Neujahrsempfang der Gemeinde sowie eine Hüttenparty im Jugendtreff Exile in Erinnerung. Freude bereitete Annamaria Härtl - trotz Coronakrise - die Mitgliederentwicklung bei der Jungen Union. Es gab fünf Neuaufnahmen. Sie freute sich über 22 Mitglieder. Ein Dank galt Katharina Härtl für ihre Leistungen. Sie durfte altersbedingt nicht mehr bei den anstehenden Neuwahlen für das Ehrenamt des Schatzmeisters antreten.

Ausführlich beleuchtete der stellvertretende Vorsitzende Maximilian Heindl die Kommunalwahlen aus der Sicht der Jungen Union: „Das Stimmergebnis hat für keinen von uns gereicht.“ Trotzdem meinte Heindl, „dass 1689 Stimmen für die Jugend nicht schlecht sind. Das waren knapp zehn Prozent aller abgegebenen Stimmen bei der Gemeinderatswahl.“ Gleichzeitig zog Maximilian Heindl Lehren und forderte die Mitglieder auf, "in Zukunft sichtbarer zu werden". Heindl: „Neben einer starken CSU ist auch eine starke JU wichtig, um der Jugend eine Stimme zu geben." Erste Schritte seien getan. "Dies sollten wir weiter ausbauen."

Auch forderte Heindl, dass sich die JU aktiv ins Ortsgeschehen einbringen und Themen setzen muss. „Der Kommunalwahlkampf hat gezeigt, dass es sich lohnt, inhaltlich stärker zu Wort zu kommen. Wir hatten neben einigen anderen Punkten unseren Schwerpunkt auf den Erhalt des Schwimmbads gelegt. Dies gilt auch weiterhin. Wir fordern von der Gemeinde, alles zu tun, um unser Schwimmbad zu erhalten und zu sanieren. Auch wenn wir durch die anstehenden Projekte finanziell vor Herausforderungen stehen, gilt für das Schwimmbad: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg."

Jugend einbeziehen

Maximilian Heindl fuhr fort: "Des Weiteren war ein Thema von uns ein künftiger Jugendtreff. Nachdem ja schon eigenhändig über das Schicksal des Jugendtreffs Exile geurteilt wurde, sollte im Falle der Schaffung eines neuen Jugendtreffs schon vor der Entstehung die Jugend mit einbezogen werden. Die besten Räumlichkeiten bringen nichts, wenn nicht vorher geklärt ist, wer sie nutzen kann und soll - unter welchen Bedingungen und vor allem zu welchem Zweck.“

Als aktive Jugendorganisation bezeichnete die stellvertretende Kreisvorsitzende Franziska Heindl den JU-Ortsverband Friedenfels in ihrem Grußwort. Zusammen mit CSU-Ortsvorsitzendem Christian Mitterbauer leitete sie die Neuwahlen der JU Friedenfels, die folgendes Ergebnis brachten: Erste Vorsitzende Annamaria Härtl, Zweiter Vorsitzender Maximilian Heindl, Schatzmeister Rosalie Gmeiner, Schriftführer Adrian Käß. Beisitzer sind Carolin Heindl, Johannes Härtl und Lukas Schultes, Kassenprüfer Stefan Schultes und Christian Härtl.

Hier ein Bericht zur Bürgerversammlung in Friedenfels

Friedenfels
Froh war die Junge Union Friedenfels, dass sie nun eine Jahreshauptversammlung abhalten konnte.

"Wir fordern von der Gemeinde, alles zu tun, um unser Schwimmbad zu erhalten und zu sanieren."

Stellvertretender JU-Vorsitzender Maximilian Heindl

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.