Zurückgestellt wurde der Tagesordnungspunkt Umbau und Erweiterung im bestehenden Kindergarten um eine zweite Kinderkrippengruppe. Wie die geschäftsleitende Beamtin Regina Wildenauer betonte, sei die noch fehlende Zustimmung durch die Regierung der Oberpfalz dafür verantwortlich. In der März-Sitzung des Friedenfelser Gemeinderats wird deshalb das Bauvorhaben erneut auf der Tagesordnung stehen.
Einstimmigkeit herrschte im Gemeinderat Friedenfels hinsichtlich der Anschaffung einer Dokumentenmanagement-Software. Bürgermeister Oskar Schuster informierte: „Seit 2016 werden alle Kassenbelege der Gemeindeverwaltung elektronisch archiviert. 2019 wurde dazu die Softwareerweiterung für elektronische Akten im Bereich gemeindlicher Abgaben, wie Grundsteuer, Gewerbesteuer, Hundesteuer, Wasser-/Kanalgebühren, Kindergartengebühren und Fremdenverkehrsbeitrag, angeschafft."
Nachdem sich dies bestens bewährt habe "und Arbeitsabläufe optimiert werden konnten, soll die Software für die gesamte Verwaltung als elektronisches, revisionssicheres Archiv in Anlehnung an den Einheitsaktenplan der bayerischen Gemeinden erweitert werden", so der Bürgermeister. Schuster: "Insbesondere im Hinblick auf eine strukturierte, einheitliche Ablage bei laufenden Baumaßnahmen, den Schriftverkehr mit Architekturbüros, Regierung und dem Landratsamt, der fast ausschließlich per E-Mail abläuft, ist es unumgänglich, ein einheitliches Ablagesystem bereitzustellen.“ Zum Preis von 7767 Euro für die Lizenz und Installation sowie für 1287 Euro jährlich für Wartung und Pflege wurde der Auftrag vergeben.
Gute Erfahrungen
Zustimmung durch das Gemeinderatsgremium erhielt die Verwaltung ferner für die Teilnahme an der Bündelausschreibung für die kommunale Strombeschaffung in Bayern für die Lieferjahre 2023 bis 2025. Bürgermeister Oskar Schuster berichtete: „Die Gemeinde Friedenfels hat bisher an zwei Bündelausschreibungen teilgenommen. Die Erfahrungen und die Zusammenarbeit waren durchgehend positiv. Deshalb sollte auch weiterhin eine gemeinsame Ausschreibung ins Auge gefasst werden. Ansonsten müsste sich die Gemeinde um die Stromversorgung ihrer Anwesen selber kümmern.“
Fahrdienst zum Impfzentrum
Am Schluss der Gemeinderatssitzung kündigte Bürgermeister Oskar Schuster an, dass die Gemeinde einen Fahrdienst für Senioren einrichten wird, die keine Möglichkeiten haben, zum Impfzentrum Waldsassen zu gelangen. „Senioren, die in Besitz eines Corona-Impftermins sind und keine Fahrmöglichkeit haben, sollen sich deshalb bei der Gemeindeverwaltung melden.“
Fertiggestellt wird in den nächsten Tagen die Steinwaldhalle. Wie Bürgermeister Oskar Schuster mitteilte, ist die Sanierung dann abgeschlossen und die Halle wieder nutzbar.
















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