23.02.2020 - 14:18 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Kleines Bambi für fleißige Friedenfelser Ministranten

Bei der Bambi-Verleihung in Baden-Baden erhielt die bundesweite 72-Stunden-Aktion im Herbst den Preis in der Kategorie "Unsere Zukunft". Die Friedenfelser Ministranten bekamen nun ein kleines Ebenbild.

Stellvertretend für alle Teilnehmer an der 72-Stunden-Aktion überreichten (von rechts) Pfarrgemeinderatssprecher Carsten Klöble und Pfarrer Joseph an Anna Wildenauer, Antonia Klöble, Lisa-Maria Schmidt, Anna-Maria Härtl und Maximilian Heindl den Bambi in Miniform sowie ein Geldgeschenk.
von Bernhard SchultesProfil

Die Freude über diese ganz persönliche Auszeichnung war groß, als die Pfarrei zur Übergabe ins Brauereimuseum eingeladen hatte. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Carsten Klöble, erklärte den Anlass: "In Hollywood gibt es den Oscar als den wichtigsten Medienpreis oder die Golden Globes. In Deutschland ist die höchste Auszeichnung der Bambi. Im November fand in Baden-Baden die Verleihung statt, ein Mega-Ereignis mit unzähligen Promis aus dem Showgeschäft, Politik, Kunst und Kultur. Warum erzähle ich das? Weil einer der begehrten Preise auch nach Friedenfels ging." Der Bambi in der Kategorie "Unsere Zukunft" wurde für die 72-Stunden-Aktion verliehen, ein Projekt, in dem sich Jugendliche für soziale Projekte engagieren, wusste Carsten Klöble. "In Friedenfels wurde diese Aktion von unseren Ministranten besonders umfangreich durchgeführt, und das mit einem Riesenerfolg. Weil wir finden, dass ihr Ministranten durch eure Aktion im Jugendheim mehr als nur einen symbolischen Bambi verdient habt, bekommt ihr für euren Gruppenraum einen ganz persönlichen Bambi von uns überreicht." Anders als bei den Stars des Showgeschäfts, die nur die Trophäe erhielten, bekämen die Preisträger Helfer als Dank für ihren Einsatz noch zusätzlich ein Geldgeschenk für die Ministrantenkasse.

Maximilian Heindl erinnerte bei der Übernahme an die Aktion im Sommer 2019, als das Jugendheim einer Großbaustelle glich: "Die Friedenfelser Minis opferten 72 Stunden ihrer Freizeit und beteiligten sich an der bundesweiten Sozialaktion der Katholischen Jugend und verpassten der beliebten Begegnungsstätte ein neues Outfit mit frischen Farben und Materialien." Auch Möbel und Fenster wurden instandgesetzt, zusätzliche Utensilien aus Holzpaletten gebaut. Insgesamt 17 Ministranten waren an der Aktion beteiligt. "Alle Einzelheiten hatten wir mit Pfarrer Joseph und der Kirchenverwaltung besprochen", betonte der Ministrant. Bei der Besichtigung nach 72 Stunden war damals sogar Pfarrer Joseph sprachlos, was die Helfer aus dem Jugendheim gemacht hatten, ergänzte Carsten Klöble.

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