16.02.2020 - 11:43 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Lachmuskeln der Besucher strapaziert

Passend zur fünften Jahreszeit unterbreitete die Kolpingsfamilie mit ihrem Vortrag Humor und Lebensfreude pur. Pfarrer Alfons Forster und Redakteur Manfred Hartung durchleuchteten das Thema „Der religiöse Witz - hat Gott Humor?“

Ein Kolpingabend für die Bauchmuskeln: Pfarrer Alfons Forster und Redakteur Manfred Hartung (von links) erhielten für ihre religiösen Witzen viel Applaus. Pfarrer Joseph, Vorsitzender Reiner Gärtner sowie die Müttervereinsvorsitzende Monika Seidel (von rechts) dankten für den humorvollen Vortrag.
von Bernhard SchultesProfil

Passend zur fünften Jahreszeit unterbreitete die Kolpingsfamilie in ihrer Vortragsreihe Humor und Lebensfreude pur. Pfarrer Alfons Forster und Redakteur Manfred Hartung durchleuchteten das Thema "Der religiöse Witz - hat Gott Humor?". Viel zu schnell vergingen die 75 Minuten, in denen die beiden Referenten die Lachmuskeln der Besucher mehrmals besonders reizten.

Alle Religionen

Witze am laufenden Band, war das Motto des Pfarrers und des Redakteurs von Oberpfalz-Medien. Die teils anspruchsvollen Gags und Späße mussten zudem alle Religionsgemeinschaften ertragen. Egal ob katholischer oder evangelischer Glaube, Zeuge Jehova, Jude oder Muslime - alle wurden heiter auf die Schippe genommen. Das schier endlose Repertoire von Alfons Forster und Manfred Hartung reichte dabei bis in den Himmel: "Eine Frau stirbt und kommt in den Himmel. Am Eingang zum Himmel erwartet sie bereits Petrus und weißt die Frau daraufhin, dass sie vor dem Eintritt in die Ewigkeit eine Aufgabe erfüllen muss: ,Buchstabieren sie das Wort ,Gott', wenn es richtig ist, erfolgt der sofortige Einlass.' Natürlich gelingt das der Frau mühelos. Nach einigen Tagen muss Petrus für einige Zeit verreisen und bittet deshalb die Frau seinen Posten an der Himmelstür zu übernehmen. Diese willigt ein und erledigt die Aufgabe mit der Frage nach dem Buchstabieren des Wortes ,Gott' bei allen Ankommenden mit Bravour. Nach einigen Tagen stirbt ihr Ehemann. Er klopft an die Tür. Sie empfängt ihn und erklärt ihm die Aufgabe für den Einlass: ,Buchstabiere das Wort Chrysanthemen-Arrangement'".

Grenzen des Humors aufgezeigt

Die Referenten versuchten bei ihren Erzählungen aber auch zu klären, wo die Grenzen des Humors liegen, die Freude im Vordergrund steht oder religiöse Ereignisse verletzt werden können. Im Gepäck hatte Forster dazu einige Bücher und Publikationen mit frommen und nicht ganz so frommen Witzen, die er der Zuhörerschaft präsentierte. Auch wies er auf die Mehrdeutigkeit mancher Scherze hin. Bei vielen humorvollen Schilderungen über den Glauben durften natürlich angesichts der aktuellen Weltlage auch politische Seitenhiebe, sehr zur Freude der Besucher, nicht fehlen.

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