25.10.2019 - 11:49 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Lustiges zur Kirchweih

Eine stimmungsvolle Feier entwickelte sich bei der Friedenfelser Seniorenvereinigung. Das Treffen zur Feier der Kirchweih bot beste Unterhaltung.

Mit Kalendern erfreute die Seniorenvereinigung ihre Mitglieder. Kassier Theo Höfer (links), Zweiter Vorsitzender Josef Wendl (Mitte) und Hedwig Wendl (rechts) verteilten sie.
von Autor ROHProfil

Die Gedanken um die Kirchweih kreisend, fanden sich viele Mitglieder der Seniorenvereinigung Friedenfels zwei Tage nach dem Fest in Muckenthal ein. Dort war im Gasthaus von Jasmin und Harald Gleißner eine Nachfeier anberaumt.

Stellvertretender Vorsitzender Josef Wendl eröffnete das Treffen. Die traditionelle Frage „Wer hat Kirwa?“ durfte nicht fehlen. Die vielstimmige kräftige Antwort lautete wie immer: „Wir“. „In Muckenthol is heit Kirwa, mei lierba, mei lierba!“ Die Wirtin ergänzte: "Kirwa lou nird nou.“ Wendl entschuldigte den Ersten Vorsitzenden, er sei im Krankenhaus wegen einer Knieoperation.

Anschließend wurde den Geburtstagsjubilaren im Oktober gratuliert. Die Aufzählung hörte sich diesmal anders als sonst an. Auch die frühere Wirtin Petra Gelißner und der Vorsitzende Erwin Bächer waren auf der kurzen Liste vermerkt. Großer Beifall und gute Wünsche begleiteten die "Geburtstagskinder".

Ruhestandspriester Siegfried Wölfel überbrachte vom Vorsitzenden schöne Grüße. „Wir haben ihn im Krankenhaus besucht", eröffnete er der Kirwa-Gesellschaft. "Er ist guter Dinge, kommt bald wieder heim", wusste Wölfel. Dann könne er in der Reha in Waldsassen besucht werden.

Siegfried Wölfel war es auch, der zu guter Laune beitrug. Er rezitierte Betrachtungen von Norbert Neugirg über die Kirwa. „Dass sie von der Kirchenweihe abstammt, da lach ich ja.“ Weitere Witze folgten zur Erheiterung. Mit der poetischen Ausschmückung der Geschichte um eine fehlende Kirwa-Gans machte sich Maria Bächer beliebt: "Wastl, sagte die Hausfrau, das Wichtigste, die Kirwa-Gans, fehlt noch. Der Wastl verließ den Hof mit einer Angel und einem Stück Brot, während die Hausfrau den Kopf schüttelte. Kaum war er bei den Gänsen angekommen, warf er ihnen Brot zu. Schwupp verschluckte eine das Brot und den Haken. Wastl lief schnell weg, die Gans hinter ihm her. Die Besitzerin dachte nicht an einen Dieb, er hat Angst vor der Gans, meinte sie. Des ist schöi, sagte daheim die Frau. Wenns wieder af Kirwa zuar geht, derfst wieder Angeln göi."

Besonders erfreute die Besucher des Kirwa-Treffens ein schön eingefasster Kalender für 2020, ein Geschenk der Seniorenvereinigung an die Mitglieder. Die Stimmung an den Tischen war prächtig. Die Wirtsleute Jasmin und Harald Gleißner sowie die Vorgänger Petra und Bernhard Gleißner verwöhnten ihre Gäste mit Kücheln, Käs- und feinen Schwarzbeerkuchen sowie appetitlichen Brotzeiten, eben wie zur Kirwa in der guten alten Zeit.

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