17.09.2019 - 16:49 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Lyrik, Witze und Musik beim Herbstfest

Der Nachmittag in der Schloßschänke lebte von bester Unterhaltung. Reinhold Schwarz und Johann Spörrer gestalteten bei der Seniorenvereinigung ein buntes Programm.

Johann Spörrer und Reinhard Schwarz unterhielten mit Musi und schönen G'schichten.
von Autor ROHProfil

Die Glocke schellte, der Leiter der Friedenfelser Stubnmusi, Reinhard Schwarz, bereitete den Gästen mit vertrauten Melodien einen schönen Empfang in der Schloßschänke: Erwin Bächer, Vorsitzender der Seniorenvereinigung, freute sich über die vielen Besucher beim Herbstfest - darunter aus Muckenthal, Voitenthan, Fuchsmühl und Erbendorf. Bächer verlas unter dem Beifall der Anwesenden die Namen der September-Geburtstagskinder, darunter mehrere mit 85, 80 und 70 Lebensjahren.

Besonders hieß Bächer Johann Spörrer aus Pullenreuth willkommen, der Schreiben sein Hobby nannte. Der Nachmittag lebte von bester Unterhaltung, sei es durch Lyrik und Witze von Spörrer oder durch die vergnügliche Musik von Schwarz. Ausgeteilte Texte erlaubten zwischendurch allen das Mitsingen. Aber auch ein Stimmungslieder-Medley zum Schunkeln war im Programm. "Tief drin im Böhmerwald", erinnerte manche an die Jugend.

Im Dixi-Klo gefangen: Eine Geschichte, die schlimm hätte enden können. Die Ängste des Eingeschlossenen berührte alle. Bei der "Rache nach dem Wirtshausbesuch" bedauerten alle den geschlagenen "Helden". Bei der Geschichte "A stecherte Huasn" war zu hören, dass das Schicksal unbarmherzig zuschlug: Bienen hatten sich eingenistet. Mit der Erzählung "Kirchturmblick" gewährte Sporrer einen Blick auf alle, die unter dem Turm werkeln. Ein Siebenjähriger machte sich lustig über die Bayern mit "tätowierten" Häusern. Sporrer warf einen Blick auf dialektische Sprachauswüchse. Nach der "Fahnenweihe" folgte zum Abschluss "Bleibt's gsund" in Gedichtform - so lautete Spörrers Wunsch zum Ende seinen langen Vortrages. Jeder Gast bekam zum Herbstfest ein glänzend poliertes Symbol für den Herbst - einen roten Apfel, die Hedwig und Josef Wendl besorgt hatten und Peter Steinhauser und Theo Höfer mit austeilten.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.