Neben der Finanzierung der künftigen Kläranlage rückte im Gemeinderat auch das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Friedenfels in den Blickpunkt. Hierbei ging es um die Erneuerung eines Batterieladegerätes.
Wie Bürgermeister Oskar Schuster und Kommandant und Gemeinderatsmitglied Christian Bischof (SPD) erklärten, sei das defekte Akkuladegerät fest im Auto verbaut und nur schwer zugänglich. Es diene zur Ladung von Funksprechgeräten und weiteren Gebrauchsgegenständen sowie zur Steuerung der gesamten Beleuchtung am Fahrzeug. Die Anschaffung dieses wichtigen Funktionsteils erfolgte in Zusammenhang mit dem Neukauf des Feuerwehrautos LF 20 im Jahr 2016. Für eine Ersatzbeschaffung durch den Hersteller lag dem Gremium ein Angebot in Höhe von 3637,35 Euro vor.
Nachteilig sei laut Bürgermeister Schuster, dass der Produzent diese Akkuladegeräte nur über die Hersteller von Feuerwehrautos vertreibe. "Wir sind deshalb nicht in der Lage, das Ladegerät anderweitig kostengünstiger zu beschaffen", so das Gemeindeoberhaupt. Am Ende fiel der einstimmige Beschluss zum Kauf für den genannten Preis.
Einigkeit herrschte auch über den Evaluierungs- und Führungsprozess der Steinwald-Allianz. Wie Bürgermeister Oskar Schuster berichtete, handele es sich hierbei um eine Vorgabe des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE). Der Gemeinderat der Mitgliedskommune Friedenfels unterstützte deshalb den Entwicklungsgang der Steinwald-Allianz mit dem Ziel einer weiteren Anerkennung als Integrierte Ländliche Entwicklung. Der kommunale Zweckverband Steinwald-Allianz erhält dadurch umfassende Förderungen und Unterstützung wie etwa beim Ausbau von Kernwegen sowie bei der Realisierung anderer Projekte.
Einstimmig genehmigt wurde auch die Abrechnung des Pistenbully-Betriebs 2020/21 der Zweckgemeinschaft Steinwaldloipe. Die Kosten, die durch das Loipenspuren entstehen, tragen die Mitglieder der Zweckgemeinschaft Steinwaldloipe, wie Oskar Schuster erinnerte. In der Sitzung nannte er als Mitgliederanteil eine Summe von 1156 Euro. Darin ist auch eine Rücklage von 500 Euro enthalten, die alljährlich von allen Mitgliedergemeinden erhoben wird. Das hierbei angesparte Geld soll bei Bedarf die Anschaffung eines neuen Pistenbullys finanziell erleichtern.
Auf den schlechten Zustand der Straße vom Ortsteil Frauenreuth zum Zimmerplatz verwies Erwin Bächer (CSU). Der Sandweg werde demnächst ausgebessert, versprach hierzu Oskar Schuster. Baldmöglichst instandgesetzt werden soll auch die Otto-Freundl-Straße. Hier hätten sich nach den Worten von Karl Zeh (Bündnis 90/Grüne) vor allem im Bereich von der Einmündung Mühlstraße bis hin zur Badstraße Mulden und Vertiefungen gebildet. Darin sammele sich nach Niederschlägen Wasser und Schmutz. Autos spritzten deshalb beim Durchfahren das Wasser und den Schmutz an die angrenzenden Gebäude, was zu starken Verunreinigungen führe, so Zeh.
Regina Wildenauer von der Gemeindeverwaltung verkündete abschließend den Eingang des genehmigten Eingabeplans vonseiten des Landratsamtes zum Bau des neuen Rathauses.















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