29.07.2020 - 14:02 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Neues Logo für Friedenfels

Ein Fels darf natürlich nicht fehlen, wenn es um ein griffiges Bild für Friedenfels geht. Der Weißenstein als Wahrzeichen ist schon im alten Logo vertreten, doch nun wird das Signet aufgefrischt.

Die Bürger sind nun aufgefordert, einen Slogan zum neuen Logo – hier abfotografiert bei der Gemeinderatssitzung – zu nennen. "Die Perle am Steinwald" war ein Vorschlag der Verwaltung.
von Konrad RosnerProfil

Das bisherige Logo für den Tourismusbereich im Erholungsort ist in die Jahre gekommen. Nach 20 Jahren hat sich die Tourist-Info von einem Grafiker ein neues Logo erstellen lassen. Bei einigen Vorbesprechungen, so Bürgermeister Oskar Schuster, habe man sich aus 25 verschiedenen Entwürfen für eine Version entschieden.

Das neue Logo zeige das Wahrzeichen von Friedenfels, die Weißenstein-Ruine. Mit welchem Slogan die Gemeinde künftig werben will, darüber könnten die Bürger mitbestimmen. Schuster kündigte dazu einen Wettbewerb und Einzelheiten in der September-Ausgabe des Gemeindeblattes an. Der Beschluss des Gemeinderates dazu fiel einstimmig aus.

Regenwasser nutzen

Als bisher einzige Kommune im Landkreis fördere die Gemeinde Friedenfels Regenwasserzisternen. Damit, so der Bürgermeister, wolle man den umweltbewussten Umgang mit Wasser unterstützen und die Trinkwasservorräte schonen. Einstimmig bewilligte das Gremium die Förderung nach einer längeren Diskussion. Die Nutzung von Regenwasserzisternen ab 2000 Liter Mindestvolumen wird mit einem Zuschuss von 25 Cent pro Fassungsvermögen unterstützt, maximal jedoch mit 1000 Euro. Diese Regelung tritt ab dem 1. September in Kraft. Bürgermeister Schuster machte jedoch klar, dass dies eine freiwillige Leistung der Gemeinde sei. Bei einem etwaigen Antrag auf Stabilisierungshilfe sei dies zu beachten.

Ebenso einstimmig fiel das Votum für die neue Einbeziehungssatzung „Oberer Blaslberg“ aus, die zwar bereits im März dieses Jahres beschlossen wurde, jedoch wegen geringfügiger Änderungen erneut diskutiert wurde. Der neue Beschluss gilt unter dem Vorbehalt, dass während der öffentlichen Auslegung keine weiteren Stellungnahmen eingehen. Keine Einwände hatte das Gremium gegen die Bauleitplanung der Gemeinde Reuth für die Freiflächen-Photovoltaikanlage Rechenlohe mit integriertem Grünordnungsplan.

Weiterer Bericht über die Gemeinderatssitzung

Friedenfels

Positiv geht die Gemeinde auch in punkto Breitbandausbau mit den dazu gehörigen Richtlinien zur Förderung des Ausbaus von gigabitfähigen Breitbandnetzen voran. Die Breitbandberatung Bayern wurde mit der Umsetzung des Förderverfahrens beauftragt. Ein erster Schritt sind die Markteinführung und eine Analyse zum Preis von 4150 Euro. Beim zuständigen Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung wurde zudem das sogenannte „Startergeld“ in Höhe von einmalig 5000 Euro beantragt. Für den Breitbandausbau gibt es eine 90-prozentige Förderung. „Dies ist der erste Schritt", kündigte der Bürgermeister an. "Bei Straßenbauten werden künftig Leerrohre verlegt.“

Zum Wasserhochbehälter informierte Schuster darüber, dass die erste Kammer bereits fertiggestellt sei. Nach dem Abschluss mit der zweiten Kammer habe Friedenfels einen komplett neuen Hochbehälter, der technisch auf dem neuesten Stand sei.

Wasser aus Tanks entsorgen

Zur ehemaligen Tankstelle merkte der Bürgermeister an, dass die Untersuchung des Wassers, mit dem die Tanks bei der Stilllegung befüllt worden sind, abgeschlossen sei. Der Entsorgungsauftrag werde vergeben, auch der Bauschutt entsorgt.

Wegen der Mindestabstände fand die Gemeinderatssitzung erneut in der Steinwaldhalle statt. Dort ist die Akustik allerdings schlecht, was das Verständnis sehr erschwert.

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