Sichtlich zufrieden zeigte sich Spartenleiter Martin Streim. Zu dem alljährlich beliebten Turnier konnte er sieben Mannschaften begrüßen, die von Beginn an um jeden Punkt hart, aber fair kämpften. Alle Stockschützen waren zudem hoch motiviert. Den Teamgeist und die Freude an der Bewegung spürte man in diesem Jahr besonders bei der Theatergruppe. Nach zahlreichen Starts in den vergangenen Jahren mit Plätzen am Ende der Tabelle starteten Martin Bischof, Thomas Schlosser und Lukas Schultes erstmals mit einer weiblichen Akteurin.
Jutta Schlicht, die in der jüngsten Theatersaison eine liebestolle und frustrierte Ehefrau verkörperte, sah man an, dass sie auf der Asphaltanlage ein besonderes Gefühl für den Eisstocksport hat. Als „Anschieber“ verschaffte sie ihrer Mannschaft manchen Stockpunkt. Nicht umsonst hörte man deshalb mehrfach den Schlachtruf: „Mir san stärker wie a Stier, stärker wie a Bam, weil ma Theaterer san.“ Am Ende reichte es zu einem Platz im Mittelfeld.
Noch eins drauf setzte die zweite weibliche Akteurin des Turniers. Tanja Gallitzendorfer, im Team der „Maierei“ mit Werner Maier, Manfred Maier und Andreas Streim, verlor am Ende des Turniers nur ein Spiel und sicherte sich den begehrtesten Platz auf dem Siegerpodest. Eine abschließende besondere Siegesfeier mit den männlichen Mannschaftsvertretern verstand sich deshalb von selbst.
Turnierleiter Martin Streim sowie die Schiedsrichter Martin Bischof und Manuel Horn hatten während der Meisterschaft wenig Arbeit und brauchten keine strittigen Fälle klären. Auch zahlreiche Spaziergänger und Zuschauer verfolgten das Turnier und ließen sich auf den bereitgestellten Bierbänken sowie im Musikpavillon kühle Getränke, Bratwürste und Steaks schmecken. Im geschützten Bereich des Musikpavillons hatten die kleinen Regenschauer nach der Siegerehrung keine Auswirkungen. Sportakteure und Gäste feierten gemeinsam eine erfolgreiche Breitensport-Meisterschaft.
Die Ergebnisliste: 1. „Maierei“ (10:2 Punkte); 2. Zoiglbrüder (9:3); 3. Männergesangverein „Frohsinn“ (9:3); 4. Schauspieler (6:6); 5. Theatergruppe (6:6); 6. Freiwillige Feuerwehr (2:10); 7. „Zauberer von OZ“ (0:12).













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