Leichter Schneegriesel kam vom Himmel, als Bürgermeister Gottfried Härtl zusammen mit dem Kinderhaus den 14. Weihnachtsmarkt im neu renovierten Ökonomiehof eröffnete. Viel Beifall bekamen hierbei gleich zu Beginn die jüngsten Besucher - nicht nur von ihren Eltern, Opas und Omas. Auch viele auswärtige Gäste spendeten Beifall für das bekannte Lied von Rolf Zuckowski "In der Weihnachtsbäckerei ...": Kinder des Kinderhauses mit ihren Betreuerinnen dick eingepackt und mit Kochlöffel, Nikolaus- und Kochmützen ausgestattet, schmetterten das bekannte Kinderlied von der Bühne. Doch nicht nur die urige Atmosphäre im Innenhof ließ Vorfreude auf Weihnachten aufkommen. Familienfreundlich, freier Eintritt und trotzdem ausreichend Platz um an den Verkaufsständen zu schauen und kaufen - dies alles sind weitere Merkmale, warum der Markt alljährlich Tausende Besucher anlockt und zu etwas Besondern macht.
Besondere Note
Auch am Sonntagnachmittag war der Weihnachtsmarkt viel besucht. Und sogar leichter Schneefall einsetzte, war die Stimmung perfekt. Ob im Ökonomiehof oder außerhalb auf dem Weg zum Dorfladen: Stilvoll dekorierte Weihnachts- und Verpflegungsstände, beleuchtete Weihnachtsbäume, Feuerschalen, Laternen und Lichtern verleihen dem Weihnachtsmarkt eine besondere Note. Dazu gehörten die handwerklichen Produkte und kleine Accessoires der Kunsthandwerker sowie die zum ersten Mal angebotenen Bio-Produkte aus der eigenen Forst- und Landwirtschaft der Friedenfelser Betriebe - Mohn-Öl, Mehl, Biersenf, aber auch Getreide oder Nudeln.
Jäger und Förster servierten frisch zubereitete Wildburger und zahlreiche Wild-Spezialitäten aus dem Steinwald. An den weiteren Verkaufsständen der Vereine gab es Dotsch mit Apfelmus, Wildgulasch, Bratwürste mit Kraut sowie frische Kartoffelchips. Der Stand der Delegation aus der Partnergemeinde Raggal in Österreich verzauberte mit Käsespezialitäten und Berghonig. Im beheizten Innenbereich konnten die Besucher bei einem Glas warmem Tee oder Kaffee ihre klammen Finger aufwärmen und Genüsse aus Omas Backstube ausprobieren. Der Felsenkeller. Ein Anziehungspunkt auch der Felsenkeller: Alt und Jung genossen am Lagerfeuer Limonaden und die Spezialitäten wie den "Wintertrunk" von der Schlossbrauerei.
Gemeinschaftswerk
Eine Woche lang hatten Vereine, Friedenfelser Betriebe und Gemeinde die Buden aufgebaut. In Szene gesetzt war auch wieder der alte Baumbestand im ehemaligen Schweinerondell. Die kahlen Äste, weihnachtlich bestrahlt, versetzten die Besucher in Stimmung. Für Bürgermeister Gottfried Härtl war deshalb der Weihnachtsmarkt wieder ein großartiges Gemeinschaftswerk. Sein Dank galt den vielen Helfern, allen voran Hauptorganisator Karl Wittmann und der Familie von Gemmingen-Hornberg, für die Bereitstellung des Ökonomiehofes. Die Konkurrenz durch Weihnachtsmärkte anderorts war nicht spürbar: Die Autokennzeichen auf den Parkflächen und an den Straßen deuteten auf etliche Besucher aus den Regionen Weiden, Bayreuth und dem Fichtelgebirge.
Zu hören war zum ersten Mal auch Musik und Gesang von heimischen und benachbarten Musikgruppen. In Advents- und Weihnachtsstimmung versetzten dabei die Besucher der Männergesangverein "Frohsinn" Friedenfels, die Blaskapelle Falkenberg, der Posaunenchor Thumsenreuth, die Großkonreuther Alphornbläser, der Musikverein Wiesau, die Kaibitzer Schlossbläser und die Steinwaldmusikanten aus Pullenreuth. Für die Musikanten gab es viel Applaus.























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