Nach insgesamt vier Monaten erfolgte nun die offizielle Abnahme der Verbindungsstraße Weberhäuser–Friedrichshäng. Am Freitag, 22. März, hatten die Arbeiten für den Straßenbau und zugleich die in Auftrag gegebenen Wasserleitung begonnen. Das Projekt in dem Ort an der Landesgrenze erreichte eineinhalb Monate früher als im Vertrag vorgesehen das Zielband der Fertigstellung. Nun konnten die Umleitungsschilder abgebaut und die Straße freigegeben werden.
Durchaus beeindruckend sind die Zahlen, die beim Abschluss der Maßnahme genannt wurden: So wurden 3100 Kubikmeter Boden gelöst und abgefahren und 1540 Kubikmeter Rohrgrabenaushub getätigt. Eingebaut wurden 6360 Kubikmeter Frostschutzschicht, davon 1710 Kubikmeter mit Aus- und Einbau. Der Aufbau umfasste 7350 Quadratmeter Asphalttragschicht und Asphaltbeton auf die selbe Fläche. Mit 3290 Kubikmetern war der Rohrgrabenaushub für die Wasserleitung berechnet. Ergänzend zur Hauptwasserleitung wurden auch die dazugehörigen Hausanschlüsse der Wasserleitung im Straßenkofferbereich neu errichtet.
Zusammen mit Ingenieur Ernst Pledl begutachteten Bürgermeisterin Birgit Höcherl, ihr Stellvertreter Josef Höcherl, VG-Geschäftsleiter Matthias Jeitner und Bauhofleiter Josef Haberl die neue Straße. Die mit der Ausführung beauftragte Firma Seebauer aus Schwarzhofen war durch die Mitarbeiter Norbert Betz und Matthias Vogl vertreten. Die Bürgermeisterin dankte Ernst Pledl und den Mitarbeitern der Baufirma für die gute Zusammenarbeit. Ebenso galt ihr Dank der Bevölkerung für das Verständnis während der Bauphase.
Ins Gespräch kam bei diesem Termin auch der teilweise erforderliche Austausch des Unterbodens der Trasse. Schon aufgrund dieser Tatsache, wäre eine ursprünglich im Gespräch gewesene Sanierung der bisherigen Straße nicht sinnvoll gewesen. Die Breite der Straße zwischen Weberhäuser und Friedrichshäng änderte sich gegenüber dem Vorgängerbau nicht. Für den Verkehr wurden Ausweichmöglichkeiten geschaffen.
Mit öffentlichen Mitteln gefördert ist der Straßenbau mit voraussichtlich 550 000 Euro. Diese Summe entspricht rund 57 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Förderung für die neue Wasserleitung auf eine Länge von2 000 Meter beträgt nach den "Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas)" rund 160 000 Euro.













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