Neue Türen bedeuten zugleich neue Schlösser und Schlüssel. "Die Schließanlage war nicht Gegenstand des Leistungsumfangs", erinnerte Bürgermeister Wolfgang Braun in der jüngsten Marktratssitzung an die Ausschreibungen für die Erneuerung der Eingangstüren im Rathaus und in der sanierten Mehrzweckhalle. "Wir müssen die Sache gesondert prüfen, um den Auftrag erteilen zu können." Zur Sachlage: Bedingt durch die stärkeren Türen konnten die vorhandenen Schließzylinder nicht mehr verwendet werden. Eine Rückfrage beim Hersteller ergab, dass für die rund 30 Jahre alte Anlage derzeit auch keine Zylinder mehr vorrätig sind. Es sei zu überlegen, ob man nicht die Gelegenheit nutzen sollte, auf digitale Schließzylinder umzustellen, empfahl Braun. Man habe sich bereits um Angebote bemüht: Eine oberfränkische Firma verlange für eine digitale Schließanlage 9483 Euro, ein anderes Unternehmen für eine konventionelle Anlage 4355 Euro. Braun riet trotz der Mehrkosten zur digitalen Lösung. Bei einem Verlust des elektronischen "Schlüssels" könne man zeitnah und deutlich kostengünstiger reagieren als bei der konventionellen Lösung, "bei der im schlimmsten Fall die komplette Schließanlage ausgewechselt werden muss". Die Mehrkosten von rund 5000 Euro könnten über den Gemeindehaushalt finanziert werden. Die Markträte folgten Brauns Empfehlung einstimmig.
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