11.07.2021 - 14:42 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Festliche Firmung in der Pfarreiengemeinschaft Fuchsmühl/Friedenfels

Bei zwei Gottesdiensten empfingen katholische Jugendliche in der Wallfahrtskirche "Maria Hilf" das Sakrament, das sie zu "lebendigen Steinen der Kirche" macht, wie es im Motto hieß. Weihbischof Pappenberger erinnerte dabei an die Taufe.

von Werner RoblProfil

In zwei feierlichen Gottesdiensten spendete Weihbischof Reinhard Pappenberger in der Wallfahrtskirche "Maria Hilf" das Firmsakrament an 22 Friedenfelser und 26 Fuchsmühler Jugendliche. Um zu "lebendigen Steinen der Kirche" zu werden – so lautete das Firmmotto – bereiteten sich die Firmlingen wochenlang auf den großen Tag vor.

Einer jahrzehntelangen Tradition folgend wird dieser in der Pfarreiengemeinschaft abwechselnd in Friedenfels und – wie in diesem Jahr – in Fuchsmühl gefeiert. Für einen Firmtag ungewöhnlich riefen die Glocken der Wallfahrtskirche coronabedingt zu zwei Gottesdiensten mit Weihbischof Reinhard Pappenberger, Pfarrer Joseph und Kaplan Pater Martin in die Kirche. Um 9 Uhr waren die katholischen Jugendlichen aus Fuchsmühl an der Reihe, um 11 Uhr die Firmlinge aus Friedenfels.

Kirchenchor in kleiner Besetzung

Begrüßt wurde der 63-jährige Weihbischof von drei Firmlingen. Musikalisch gestaltet wurden die jeweiligen Feiern von einer kleinen Besetzung des Kirchenchores unter der Leitung von Werner Fritsch. Vom Kommen des Heiligen Geistes berichtete Sabine Schiml in der Lesung aus der Apostelgeschichte.

Auf den Jesu Sendungsauftrag an die Apostel blickte der Vinzentinergeistliche, Kaplan Pater Martin, in der Lesung aus dem Matthäus-Evangelium zurück. Mitgestaltet wurden die Gottesdienste von den Firmlingen, deren Eltern, Paten und Firmbegleiterinnen.

Jesu Botschaft weiterreichen

„Bewegt euch auf Jesu Spuren“ ermunterte Weihbischof Reinhard Pappenberger die katholischen Jugendlichen. In den Mittelpunkt seiner Festansprachen rückte der Diözesan-Weihbischof den zuvor gehörten apostolischen Missionsauftrag. Pappenberger fasste zusammen: „Man braucht solche Menschen, die auf den Spuren Jesu gehen und zu Lichtzeichen werden.“

Nur so könne Jesu Botschaft an die Generationen weitergereicht werden, fuhr der Weihbischof fort. Pappenberger erinnerte auch an die Taufe und unterstrich mit Blick auf den Tag der Firmung: „Das Kreuzzeichen, das ihr damals bekommen habt, soll heute zum Leuchten und Glänzen gebracht werden.“

Auch in Erbendorf empfingen junge Christen das Firmsakrament

Erbendorf

"Man braucht solche Menschen, die auf den Spuren Jesu gehen und zu Lichtzeichen werden."

Weihbischof Reinhard Pappenberger

 

 

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