08.04.2020 - 14:44 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Grünes Licht für das Öko-Konto

Der Markt Fuchsmühl schließt mit der Steinwald-Allianz eine Zweckvereinbarung für ökologische Ausgleichsmaßnahmen und Flächen. Darauf einigte sich der Marktrat in der jüngsten Sitzung einstimmig.

Eine Zweckvereinbarung für ein Öko-Konto für den Schutz von Umwelt und Natur hat jetzt die Gemeinde Fuchsmühl auf den Weg gebracht. Im Bild das Hochmoor Hopfenwinkel.
von Werner RoblProfil

Rückblickend erinnerte Bürgermeister Wolfgang Braun an eine Besprechung der Steinwald-Allianz am 5. Februar in Windischeschenbach. Dabei sei vereinbart worden, dass geeignete Flächen angeschafft werden. Damit solle dann das gemeinsame Öko-Konto eingerichtet werden.

Die durch Kredite finanzierte Investition soll auch in die Haushaltplanung der Steinwald Allianz eingebunden werden. Dafür sei aber, so Braun, eine formelle Aufgabenübertragung an den Zweckverband notwendig.

Der Bürgermeister erklärte zudem, dass mit jedem Mitglied eine entsprechende Zweckvereinbarung abzuschließen sei, damit die entsprechenden Ausgleichsflächen an die jeweiligen Kommunen übertragen werden können.

CSU-Marktrat Wolfgang Dutz erkundigte sich nach den möglichen Grundstückspreisen. Braun versprach, dass man auf überteuerte Forderungen nicht eingehen werde. Die Zweckvereinbarung wurde einstimmig auf den Weg gebracht.

Infobox:

Kredittilgung mit Wertpunkten

Aus der Zweckvereinbarung ergibt sich die (jedoch nicht verpflichtende) Möglichkeit auf das gemeinsame Öko-Konto zuzugreifen. Im Gegenzug ergibt sich aber auch keine Pflicht der Steinwald Allianz, notwendige Wertpunkte für die Mitgliedskommunen bereit halten zu müssen. Die Steinwald Allianz nimmt die für den Flächenankauf, Entwicklungs- und Pflegekosten notwendigen Kredite auf und schließt die hierzu notwendigen Verträge.

Die Kredittilgung erfolgt durch den Verkauf von Wertpunkten an die Mitgliedsgemeinden der Steinwald Allianz. Der Preis der Wertpunkte errechnet sich nach den Grundstückskosten und konkreten naturschutzfachlichen Entwicklungsplänen der angekauften Flächen. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von maximal 25 Jahren.

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