23.12.2020 - 14:05 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Grünes Licht für Wanderparkplatz in Herzogöd

Die einfache Dorferneuerung in Herzogöd rückt näher. Die Pläne für die Sanierung der Dorfstraße und die Errichtung eines Wanderparkplatzes wurden nun im Gemeinderat vorgestellt.

Im Zuge der einfachen Dorferneuerung entsteht in Herzogöd entlang der Streuobstwiese auch ein Wanderparkplatz mit acht Stellflächen.
von Werner RoblProfil

Die geförderte Maßnahme wurde bereits in einer Ortsteilversammlung bekannt gemacht. Die Einwände und Anregungen aus den Reihen der Herzogöder (zum Beispiel hinsichtlich Grundstückszufahrten) habe man im Dialog erörtert, informierte Bürgermeister Wolfgang Braun am Freitag in der Marktratssitzung. Er unterstrich: „Wir fanden einen Lösungsansatz.“ Das Gemeindeoberhaupt sprach von einer „kostengünstigen Variante“ im Zuge der einfachen Dorferneuerung im Gemeindeteil Herzogöd.

Die geplanten Maßnahmen waren Thema der Aussprache im Gemeinderat. Die reparaturbedürftige Durchgangsstraße entlang der Häuser wird abgefräst, um sie danach mit einer neuen Asphaltschicht zu versehen. Die Straßenbreite wurde laut Bürgermeister Braun auf 3,50 Meter (zuzüglich eines 0,75 Meter breiten Seitenstreifens) festgelegt. Des Weiteren habe man die Möglichkeiten der Entwässerung und die Angleichung der Grundstückszufahrten von fachlicher Seite prüfen lassen, um die Ergebnisse entsprechend umzusetzen, verwies der Bürgermeister auf die Planungen des Kemnather Ingenieurbüros Wolf.

Ausgleichsflächen nötig

In die einfache Dorferneuerung zudem eingebunden wird die Neuerrichtung eines Wanderparkplatzes am Waldrand, bei der Scheune im Süden des Dorfes. Nahe der Streuobstwiese sollen acht Auto-Stellplätze mit einer wassergebundenen Oberfläche entstehen. Geparkt wird in Längsrichtung. Als Wendemöglichkeit wird eine Fläche mit rund 14 Meter Durchmesser angelegt. „Im Zuge der Maßnahme müssen jedoch Ausgleichsflächen geschaffen werden“, betonte der Bürgermeister. Auf Anfrage erklärte Wolfgang Braun, dass das Grundstück auch weiterhin im Eigentum der Stadt Augsburg bleiben wird. „Eine Grundabtretung findet nicht statt.“ Aus diesem Grund müsse man eine Nutzungsvereinbarung treffen und die Verkehrssicherheitspflichten festlegen, erklärte der Bürgermeister den Räten gegenüber.

Marktrat Ernst Tippmann von der SPD erkundigte sich nach den kalkulierten Kosten für die geplanten Projekte. Der Bürgermeister wollte sich dazu aber noch nicht äußern und verwies auf die anschließende nichtöffentliche Debatte. Marktrat Tippmann hakte nach: „Können auf der neuen Straße auch Holztransporter fahren?“ Bürgermeister Wolfgang Braun bestätigte dies: Die Fahrbahn sei für 40 Tonnen ausgelegt. Holzabfuhren seien daher möglich, versicherte der Bürgermeister mit Blick auf den laufenden Forstbetrieb der Stadt Augsburg.

Die beiden Maßnahmen in Herzogöd wurden einstimmig befürwortet. Somit können die Unterlagen beim Amt für Ländliche Entwicklung zur weiteren Begutachtung beziehungsweise Genehmigung eingereicht werden.

Hier ein Bericht zur November-Sitzung des Marktgemeinderats Fuchsmühl

Fuchsmühl

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