(wro) Vor rund fünf Jahren hatten die Markträte in einer ihrer Sitzungen vereinbart, eine kommunale Wohnungsbauförderung auf den Weg zu bringen. Immer wieder wurden dafür auch Haushaltsmittel bereitgestellt, um diese als Darlehen oder Zuschüsse an Bauwillige in der Marktgemeinde weiterzugeben. "Wir haben jedoch versäumt, einen Marktratsbeschluss über die Fortsetzung der Förderung zu treffen", bedauerte nun Bürgermeister Wolfgang Braun die bislang fehlende Weichenstellung für die Zukunft. Damit begründete er zugleich auch den entsprechenden Beschlussvorschlag in der jüngsten Sitzung. Weiter bekannte er, dass die versprochenen Zuschüsse gut angenommen würden. Die Förderungen hätten auch dazu beigetragen, dass weitere Grundstücke im Baugebiet "Sonnenhang" verkauft, bereits bestehende Häuser erworben oder saniert werden konnten, kommentierte Braun die positiven Folgen der Leistungen. "Man sollte daher die Regelung beibehalten", empfahl er dem Gremium. Dem Argument folgten die Markträte, die sich im Anschluss an Brauns Erklärungen geschlossen dafür aussprachen, die Richtlinien für die Fördermöglichkeiten bis Ende 2023 zu verlängern.
Das Baugebiet am "Sonnenhang" beschäftigte die Markträte auch bei der Frage nach den künftigen Grundstückspreisen am Neubaugelände. Es sei schon einige Jahre her, dass man sich für die Beibehaltung der beschlossenen 41,50 Euro pro Quadratmeter (ohne Wasser- und Kanalanschlussbeiträge) ausgesprochen habe, erinnerte Braun an das entsprechende Votum. Mit Blick auf den aktuellen Stand betonte er: "Nachdem aber das Darlehen für das Baugebiet zurückgezahlt ist, schlage ich vor, den Verkaufspreis bis auf Weiteres so zu belassen." Braun verwies dabei auf den Wegfall der Zinsbelastung für die noch vorhandenen zehn Parzellen, die noch zum Kauf angeboten werden. Diese Position vertraten auch die Fraktionssprecher Markus Troesch (CSU) und Udo Fürst (SPD). Der aktuelle Grundstückspreis sei attraktiv, bemerkten beide, die ebenfalls dafür plädierten, die Quadratmeter-Preise vorläufig nicht zu verändern.
Ohne Gegenstimme auf den Weg gebracht wurde die Erstellung eines Kanalkatasters. Die Kosten dafür werden mit 16.700 Euro bezuschusst, stellte Bürgermeister Wolfgang Braun in der Marktratssitzung klar. Die Arbeiten müssen bis Ende des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Braun: Ziel der Maßnahme sei es, dass die Anschlüsse zeitnah überprüft werden. Einen Appell richtete er auch an die Hausbesitzer. Es wäre wünschenswert, wenn sich auch die Grundstückseigner für die Teilnahme entschließen könnten. Einschränkend fügte er aber hinzu, dass die Kosten für den privaten Teil der untersuchten Anschlüsse nicht bezuschusst werden. Weiter gab er zu bedenken, dass den Eignern - mit Blick auf die Entwässerungssatzung - aber eine Überwachungspflicht auferlegt worden sei.
Von stabilen Zahlen sprach Bürgermeister Wolfgang Braun mit Verweis auf die Gemeindebücherei. "Die Einrichtung wird auch weiterhin positiv unterstützt." Mit den Entleihzahlen, die ihm vor wenigen Tagen auf den Tisch gelegt worden waren, zeigte er sich zufrieden.
Fuchsmühl
08.06.2018 - 13:37 Uhr
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von Werner Robl
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