23.07.2018 - 15:33 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Gyros, Steckerlfisch und Cocktails

Ob Steckerlfisch oder Dotsch, Bratwürste oder gleich ein komplettes Mittagessen: Beim Fuchsmühler Bürgerfest ist neben viel Musik auch kulinarisch für jeden etwas dabei.

von Werner RoblProfil

Seit zehn Jahren findet das Fest alle zwei Jahre im Wechsel mit der Nachbargemeinde Wiesau statt. Bei der sechsten Auflage beim Rathaus in Fuchsmühl fehlte es nicht an beliebten Beiträgen wie Pizza, Weißwürsten, Kaffee und Kuchen. Ein Kettenkarussell, das seine Anziehungskraft wohl nie verlieren wird, war im Unterhaltungsprogramm ebenso vertreten wie viele gut gepflegte Oldtimer.

Dem Bieranstich am Festplatz durch Bürgermeister Wolfgang Braun am Samstag folgte abendliche Unterhaltung mit der Gruppe "Crossfire". Weitergefeiert wurde auch, als der Regen einsetzte. Man rückte halt zusammen und genoss den Sommerabend weiter.

Mit einem Frühschoppen, unterstützt von der Falkenberger "Karpfenmusik", startete das Begegnungsfest der Bürger in den Sonntag. Rehragout und frisch panierte Schnitzel fanden mit den dazugehörigen Beilagen viele hungrige Abnehmer. Den mal sonnigen, mal bewölkten Nachmittag über spielte die Wiesauer Blasmusik auf. Auf der Festwiese warteten derweil rund 30 Oldtimerfahrzeuge auf ihren Start zur ausgedehnten Rundreise für Autos und Motorräder. Weniger weit gingen die Bulldogs auf Tour. Daniela Seidel vom Wiesauer MSC stellte die motorisierten Prachtexemplare vor.

Eifrig drehte sich das Karussell, pausenlos zogen verführerische Düfte über den Platz, wo landestypische Spezialitäten auch an die Partnerschaft mit den Südtirolern aus St. Leonhard erinnerten. Die Vereine waren fleißig am Werk, um die Gäste zu bewirten. Ein "Cocktailstandl" hatten die Hackelstein-Schützen aufgebaut, Prosecco schlürfte man bei der CSU, Gyros verkaufte der Dart-Club. Besonders beliebt war der überdachte Weißbiergarten, in dem die Nockalm-Quintett-Freunde die Durstigen bewirteten. Für den großen Getränkeausschank war der "Feuerwehr-Löschzug" zuständig. Die Bedienungen hatten viel zu tun. Überall wurde getrunken, genascht oder Brotzeit gemacht. Die Schulstraße hatten die Veranstalter in eine Fußgängerzone und zugleich in eine Schlemmermeile verwandelt.

Am Ende gab es dann auch noch etwas zu gewinnen. Die Bekanntgabe der Tombola-Preisträger war der spannende Höhepunkt, bei der die beiden Glücksfeen namens Sophia dem Pfarrer eine Freude bereiteten: "Heute kann ich fernsehen", freute sich Joseph über das neue TV-Gerät. "2019 sind wir dran", versprach Wiesaus Bürgermeister Toni Dutz, der mit seiner Gattin Evi einen Bürgerfest-Abstecher zu den Nachbarn unternommen hatte.

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