30.09.2018 - 09:30 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Klassisch festlich

Seit fünf Jahren gibt Thomas Köhler Herbstkonzerte in der Fuchsmühler Wallfahrtskirche. Diesmal klassisch, aber leicht beschwingt.

Thomas Köhler hat bereits an vielen Orgeln musiziert. Seit dem Wallfahrtsjahr 2013 gehört dazu auch die Klais-Orgel in "Maria Hilf".
von Werner RoblProfil

Nach vier heiteren Orgelauftritten mit neuzeitlichen Melodien folgte in diesem Jahr ein „festliches Orgelkonzert“ aus den Notentruhen bekannter Komponisten wie Telemann, Schubert oder Bach. Schwere Orgelmusik jedoch habe er nicht herausgesucht, ließ er zu aller Beruhigung wissen. Köhlers Orgelkonzert kam erneut an und fand ein begeistertes Publikum. Auch viele Auswärtige waren unter den Zuhörern

Der Kirchenmusiker in der ehemaligen Benediktinerabtei Weissenohe hatte nicht zu viel versprochen, als er betonte: „Klassisch ja – aber auch leicht und beschwingt.“ Ein Blick ins ausgedruckte Programm reichte, um festzustellen, dass sich der Gast aus dem Fränkischen bei der Auswahl seiner Stücke viel Mühe gegeben hatte, um sein treues Publikum beschwingt und kurzweilig durch die viel zu kurzen 70 Minuten zu führen.

Den Auftakt und Schluss machten Georg Friedrich Händel und eine wohlklingende Bearbeitung der „Feuerwerks- und Wassermusik“, umgeschrieben für das große Kircheninstrument. Einen roten Faden bildete die Muttergottes. "Mir fiel auf, dass über der Fuchsmühler Wallfahrtskirche „Ave Maria“ steht. Ich habe das Konzert heute daher der Schutzpatronin Bayerns gewidmet.“ Halleluja aus Händels Oratorium „Messias“ folgte als Zugabe, um die man nicht lange bitten musste.

Zuvor aber wechselten sich Sonaten und Präludien ab. Köhler zeigte erneut, dass in der Fuchsmühler Klais-Orgel noch viel mehr steckt als das Gewohnte, das man das Jahr über hören darf. Man komme gerne nach Fuchsmühl, verabschiedete sich ein Ehepaar aus der Nähe von Falkenberg und ergänzte: „Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.“ Eine Wiederholung - wieder bei freiem Eintritt - sei im kommenden Jahr geplant, versprach der Organist, dem der Besuch in Fuchsmühl inzwischen zur lieben Gewohnheit geworden ist.

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