02.08.2019 - 12:01 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Mehr Zubehör fürs neue Fahrzeug

Das neue Feuerwehrfahrzeug wird rund 4200 Euro teurer als veranschlagt. Grund ist ein Nachtragsangebot für ergänzende Ausstattung. Die Fuchsmühler Markträte geben grünes Licht.

Das interkommunale Gewerbegebiet am Ortsrand von Wiesau, an dem sich auch Fuchsmühl beteiligt, nimmt Gestalt an. Die Ziegler-Logistik-Halle (Bild) kann in wenigen Wochen ihrer Bestimmung übergeben werden.
von Werner RoblProfil

Den Anstoß für die Ergänzung am bestellten Feuerwehrauto gab ein Besuch bei der Lieferfirma Compoint. Dort hatte auch eine Aufbaubesprechung stattgefunden, um die Fahrzeugeinrichtung im Detail abzustimmen. "Dabei wurde festgestellt, dass weiteres, noch nicht bestelltes Zubehör sinnvoll wäre", erklärte Bürgermeister Wolfgang Braun in der Marktratssitzung und erwähnte die Zusatzanschaffungen, zum Beispiel Funkuhr, Unterbodenschutz, weitere Arbeitsscheinwerfer, auch zusätzliche Kegelleuchten und einige andere benötigte Zubehörteile.

„Inzwischen haben wir ein Nachtragsangebot erhalten“, fasste der Bürgermeister zusammen und nannte die Summe: 4200,70 Euro. „Hierbei wurde in keinster Weise übertrieben“, kommentierte er die einzelnen Punkte. Die Ergänzung sei gerechtfertigt, fügte Braun hinzu und erklärte, dass sich der Feuerwehrverein mit 3500 Euro an den zusätzlichen Kosten beteiligen werde. Zudem werde die gesamte Neuanschaffung mit 16.300 Euro gefördert. Vorbehaltlos stimmten die Markträte dem Zusatzangebot zu.

Energiesparen ist bei der Beleuchtung in der Mehrzweckhalle angesagt, deren Sanierung nahezu abgeschlossen ist. Wie Bürgermeister Wolfgang Braun verlauten ließ, seien LED-Lampen für den Fernsehraum, die Flure, Lager und WC vorgesehen. Zudem möchte man auch im Foyer der Halle, in den Dusch-, Wasch- und Umkleideräumen, ebenso auch in der Küche und in weiteren Räumen nach und nach die Energiefresser gegen Stromsparer austauschen. Der Gemeinde Fuchsmühl liegen derzeit drei Angebote vor. Einstimmig befürwortet wurde das eines Marktredwitzer Elektrounternehmens, das für die Arbeiten und Material rund 49.900 Euro veranschlagt hat.

Ohne weitere Einwände befürwortete man das inzwischen von der Verwaltungsgemeinschaft Wiesau ausgearbeitete Papier einer Zweckvereinbarung für das interkommunale Gewerbegebiet. Der Markt Fuchsmühl ist einer der Partner, der sich an den Kosten beteiligt, der aber auch Nutznießer der Erträge sein werde. Ausgefertigt wurde der Vertrag in Zusammenarbeit mit der Rechtsaufsicht am Landratsamt sowie Vertretern der Partnergemeinden aus Waldsassen, Mitterteich und Plößberg. Bürgermeister Wolfgang Braun erteilte dazu Geschäftsleiter Ernst Tippmann das Wort. „Aus Sicht der Verwaltung sind die Zweckvereinbarung und der Kostenanteil in Höhe von 49.119,05 Euro so in Ordnung“, zog Tippmann – mit Blick auf den Haushaltsanteil (50.000 Euro) – eine positive Bilanz. „Die Schaffung neuer Arbeitsplätze kommt auch uns zugute“, fügte er hinzu.

Dazu äußerte sich CSU-Marktrat Markus Troesch, der von einer „ausgereiften Vereinbarung“ sprach. Troesch dankte der Wiesauer Verwaltung, die sich „für die bayernweit einmalige Sache“ stark gemacht hätte. Bedauerlich aber sei, so der CSU-Sprecher, dass sich einige Gemeinden dem Projekt verweigert hätten. Anerkennend und mit Blick auf die Maßnahme ergänzte Troesch: „Das ist Wirtschaftsförderung pur!“

Ohne Einwände – auch ohne Beschluss - passierte den Marktrat ein Bauantrag für ein Einfamilienhaus mit Garage im Baugebiet „Am Sonnenhang“. „Die Bauherren erklärten, dass sie alle Festsetzungen des Bebauungsplanes einhalten werden“, betonte der Bürgermeister. Demzufolge konnte der Antrag ohne Marktratsbeschluss – im Rahmen des Genehmigungsfreistellungsverfahrens – behandelt werden.

Informationen gab es aus der nichtöffentlichen Juni-Sitzung: Bürgermeister Wolfgang Braun berichtete, dass man sich für die Nutzung eines Obergeschossraumes ab September im Kinderhaus „St. Marien“ ausgesprochen habe. Verstärkt wird die Verwaltung mit der Auszubildenden Laura Fröhlich, die ab September ihren Dienst im Rathaus antreten wird.

Die Arbeiten am Regenüberlaufbecken beim interkommunalen Gewerbegebiet in Wiesau sind im vollen Gange.

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