Grund zur Freude gab es in der Pfarrei Maria Hilf: Korbinian Blei und David Monath wurden jetzt feierlich in die Schar der Messdiener aufgenommen.
Elegante Pumps, praktische Wander-, Arbeits- oder Sportschuhe und bequeme Hausschlappen, aber auch abgetragene schmutzige Schuhe hatten ihren Platz im feierlichen Aufnahmegottesdienst in der Wallfahrtskirche. Jede Fußbekleidung stand symbolisch für einen Einsatzort im Ministrantendienst. Die Messdiener verdeutlichten, dass der Dienst genauso abwechslungsreich und manchmal beschwerlich sei wie die Wege, die das Schuhwerk zurücklege. Im Gottesdienst ordentlich und sauber und bei Prozessionen oder bei gemeinsamen Aktionen eher bequem und praktisch. "Schuhe mit Profil geben Halt wie der Glaube an Jesus", erläuterte eine Ministrantin. Gruppenleiter Maximilian April übernahm die Lesung.
"Was braucht ein Fischer?" Mit dieser Frage spannte Pater Martin in seiner Predigt den Bogen zum Evangelium. Neben Netz und Boot seien auch Gummistiefel hilfreich. "Nun stehen hier ganz unterschiedliche Schuhe, so verschieden wie wir Menschen sind. Aber alle haben den gleichen Weg, haben dasselbe Ziel im Blick: den Spuren Jesu zu folgen", fuhr der Geistliche fort. "Im Gottesdienst oder an Ministrantentagen tragt ihr eine Albe. Sie dient auch als äußeres Zeichen der Gemeinschaft." An den Schuhen könne man erkennen, welches Kind oder welcher Jugendliche in dem Gewand stecke. Der Pater ermutigte die jungen Leute: "Jede und jeder von euch ist in ihren und seinen Schuhen auf seinem ganz persönlichen Weg in der Nachfolge Jesu." Korbinian Blei und David Monath erhielten im Anschluss die gesegneten Ministrantenkreuze.
Für zehnjährigen Ministrantendienst wurden Lena Scharf und Andreas Trißl gewürdigt. Pater Martin und Silke Bächer dankten den beiden für Treue, Zuverlässigkeit und Mitarbeit bei zahlreichen Aktionen. Kirchenmusiker Werner Fritsch hatte mit den Chormitgliedern thematisch passende beschwingte Lieder vorbereitet. Ministranten und Kirchenchor erhielten am Ende langanhaltenden Applaus. Im Anschluss unternahmen die Lausbuben Gottes mit den Ministrantenbetreuern und Pater Martin eine Wanderung nach Herzogöd zum gemeinsamen Abendessen.














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