27.04.2020 - 15:08 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Nicole Fürst nicht im Gemeinderat Fuchsmühl

Aufgrund der 814 Stimmen, die Nicole Fürst (SPD) bei der Kommunalwahl auf sich vereinigen konnte, hätte sie Markträtin werden können. Das aber verhindert die Rechtsgrundlage, was Fürst im Gespräch mit Oberpfalz-Medien sehr bedauert.

Nicole Fürst bedauert es sehr, dass sie trotz des zweitbesten SPD-Ergebnisses nicht in den Gemeinderat einziehen darf.
von Werner RoblProfil

Aufgrund der 814 Stimmen, die Nicole Fürst (SPD) bei der Kommunalwahl auf sich vereinigte, hätte sie Markträtin werden können. Das aber verhindert die Rechtsgrundlage, was Fürst im Gespräch mit Oberpfalz-Medien sehr bedauert.

Nach Auszählung aller Stimmen stand fest: Nicole Fürst, die als Bürgermeisterkandidatin an der Spitze der SPD-Marktratsliste angetreten war, erreichte das zweitbeste Ergebnis ihrer Partei. Aufgrund der Rechtslage darf sie das Amt aber nicht antreten. Fürst muss es an Philipp Gerg abtreten, der mit 534 Kreuzchen auf Platz 5 landete und erster Nachrücker ist.

Der Grund, warum die Fuchsmühlerin außen vor bleibt, ist im Artikel 31, Absatz 3 der Bayerischen Gemeindeordnung verankert. Darin wird es den hauptamtlichen Mitarbeitern der Gemeinde-Verwaltung untersagt, zugleich auch im Gemeinderat tätig zu sein. "Daher muss ich das Amt ablehnen", zeigt sich Fürst, die in der Gemeindekasse arbeitet, enttäuscht. "Ich bedaure das sehr", kommentiert Fürst den amtlichen Hemmschuh. Sie ist nun erste Nachrückerin auf der SPD-Liste. Trotzdem äußert sich die Fuchsmühlerin positiv zum Wahlausgang, wenigstens was ihre Partei anbelangt: "Mit meiner Kandidatur habe dazu beigetragen, dass die SPD auch künftig mit vier Mitgliedern vertreten ist", verweist sie auf die weiteren künftigen SPD-Markträte Rainer Bleistein (972 Stimmen), Ernst Tippmann (814) und Wolfgang Eiglmeier (727).

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.